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So-nett begrüßt auf der Villa Hügel

Nach drei monatiger Entstehungszeit wurde am vergangenen Donnerstag ein Sonett , verfasst von Schüler/innen des Literaturkurses 3 der Jahrgangsstufe 12 der St. Anna Schule, über die Krupp Dynastie und deren Anwesen in den historischen Hallen der Villa Hügel ausgestellt.

Im Rahmen eines Literaturprojektes erhielten Annika Hartmann, Kevin Arnold, Martin Szostak, Adrian Hasenkamp und Nina Nolte (Literaturkurs 3 der Jahrgangsstufe 12) die Möglichkeit, ein literarisches Werk zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010 zu erschaffen. Es dauerte einige Zeit bis wir uns darauf einigten, ein Sonett zu verfassen, welches von der Villa Hügel handeln sollte. Es kostete auch etwas Überwindung, da dies ein unbekanntes Terrain war und niemand von uns zuvor ein Gedicht geschrieben hatte. Wir trauten uns jedoch an dieses Projekt heran und begannen mit der Recherche. In Büchern und im Internet wurde nach historischen Fakten gesucht, die in das Sonett einfließen könnten. Beim Schreiben mussten wir den besonderen Aufbau eines Sonetts beachten. Als uns dies gelungen war, kreisten unsere Gedanken um eine angemessene Präsentation unseres literarischen Werkes. Wir orientierten uns an den Gemälden in der Villa Hügel und schrieben unser Sonett mit Acrylfarbe auf eine 2 mal 2,50 Meter große Leinwand. Zum Schluss wurde diese an einen Holzrahmen befestigt. Volker Troche von der Villa Hügel, mit dem wir eng kooperierten, war davon sehr beeindruckt und begrüßte unsere Idee, das fertige Werk in der Villa Hügel auszustellen. (Text: Martin Szostak)

Die Villa Hügel

Im Stadtteil Bredeney, da steht die Villa Hügel.
Um achtzehn siebzig baut Herr Alfried Krupp dies' Haus.
Für die Familie war' s ein wahrer Augenschmaus.
Es wurd' oft musiziert im Wohnraum an 'nem Flügel.


Die Stiftung Krupps entstand in neunzehnachtundsechzig.
Der Sitz ist dort im Haus; sie fördert Wissenschschaft.
Die Bildung und den Sport mit großer Leidenschaft.
Die Hilfe großherzig, erstrahlt im ganzen prächtig.


Viel Stahl wurd' produziert für Eisenbahnverkehr.
Durch Führung von Herrn Krupp gab' s Arbeit sehr viel mehr.
Doch Waffenindustrie ist heute zu verachten.


Die Villa heute ist ein Ort von großer Gunst;
Am Fuße eines Sees, zu sehen ganz viel Kunst.
So ist als Herz der Ruhr, sie immer hoch zu achten.

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