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In den Bergen droht der Unfall!

Die Alpen AG ist auch darauf bestens vorbereitet

Wer sich auf eine Bergtour begibt, muss mit allem rechnen: Sonne, Touristen auf Sandalen, Steinböcke, brennende Hitze, Regen, Gewitter, sogar mit plötzlichem Schneefall im Sommer. Am meisten unterschätzt werden jedoch Unfälle, die man vielleicht nicht einkalkuliert. In der Stadt umgeknickt? Kein Problem, denn der nächste Arzt oder auch nur Menschen, die einen Rettungsdienst alarmieren, sind meistens nicht weit. Ist man aber in der entlegenen Schober Gruppe unterwegs, wird aus einem Beinbruch schnell eine kleine Katastrophe, denn bis die professionellen Helfer vor Ort sind, dauert es oft Stunden. Ein guter Grund also, sich auch für diesen hoffentlich nicht eintretenden Fall fit zu machen. Aus dem Grund hat sich die Alpen AG bei Rüdiger Edling in Bochum getroffen. Edling ist ein professioneller Bergsteiger und Bergführer und hat in den langen Jahren des Gehens am Berg die beste Erfahrung.

 

 

Er zeigte der AG nicht nur, wie man Platz- und Schürfwunden, Schädel/Hirn Traumata, große oder kleine Knochenbrüche mit einfachsten Mitteln versorgen kann oder wie man aus Rucksäcken eine Trage bastelt und einen Hubschrauber beim Landen einweist. Die Schülerinnen und Schüler durften das Gelernte gleich am lebenden Objekt ausprobieren. Die beiden Studentinnen Sandra und Nici wurden von Rüdiger Edling ziemlich übel hergerichtet und waren die perfekten „Opfer“. Und damit das ganze authentisch wirkte, lagen sie nicht in einem Klassenzimmer, sondern in Rüdiger Edlings Privatwald und mussten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern „gerettet“ werden. Dabei wussten sie das vorher Gelernte perfekt anzuwenden. Nach einer knappen halben Stunde, waren die beiden Studentinnen wieder am „Helikopterlandeplatz“ auf Edlings Terasse. Dort lobte Edling die Schüler über den Klee. Die hatten ihre Sache sehr gut gemacht auch die beiden Studentinnen fühlten sich während der gesamten Behandlung durch die Schülerinnen und Schüler bestens umsorgt.

 

 

Man stärkte sich zwischendurch mit gegrillten Würstchen und einer schönen Auswahl an hausgemachten Salaten (ein Dankeschön an die fleißigen Eltern!) und verbrachte auch so einen schönen und lehrreichen Nachmittag in Bochum Stiepel. Die AG ist nun gerüstet für den Ernstfall, hofft aber, dass dieser Fall natürlich nicht eintreten wird.

 

 

So langsam nähern sich die Sommerferien und die Vorbereitungen auf die Alpentour gehen in die letzte Runde. Frau Meerpohl und Herr Thüner bereiten sich ebenfalls vor und werden die gesamte Tour in den Sommerferien einmal zu zweit vorab ablaufen, um die Route ggf. noch anzupassen. Die Schülerinnen und Schüler trainieren ebenfalls fleißig, sodass die Spannung und die Vorfreude auf dieses Unternehmen immer mehr steigt. Rüdiger Edling jedenfalls freut sich, dass sich 15 Schülerinnen und Schüler, inkl. vier Begleitern gefunden haben, die bereit sind, sich dieser Herausforderung zu stellen und das in Zeiten, in denen sich Kinder und Jugendliche  immer weniger bewegen und zudem viele Erwachsene ihre Kinder vor allen möglichen vermeintlichen Gefahren schützen (und sei es nur die Nutzung eines Kletterbaums, von dem man natürlich herunterfallen kann) und Risiken stets an andere abgeben wollen. Er wünscht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine tolle und erlebnisreiche  Tour und hofft, dass sich diese Arbeitsgemeinschaft an der St. Anna Schule fest etablieren wird. Der Gewinn für die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler sei nämlich unbezahlbar. 

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