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Eine weite Reise, vielfältige kreative Erfahrung und internationale Begegnungen für wenig Geld

- Ein Rückblick auf die letzte Comeniusveranstaltung des St.-Anna-Gymnasiums

Zu Beginn des Schuljahrs 2007/8 zeigte es sich, dass eine große Gruppe von insgesamt 30 Schülerinnen und Schülern der damaligen Klassen 8-10 bereit war  an einer neuen Runde des Austauschprogramms mit unserer Partnerschule in Vilnius/Litauen teilzunehmen. Wie schon im Jahre 2005 sollte wiederum ein bilinguales Projekt gestartet werden, für das eine großzügige finanzielle Förderung durch das Comenius-Programm der EU beantragt werden konnte. Das in diesem Förderprogramm erforderliche umfangreiche Projekt sollte nach dem Konzept der Projektleiter/innen Frau Rottmann, Frau Bastian und Herr Aust diesmal ein weitgehend selbstgedrehter Film werden, der die 1000jährige Geschichte der deutsch-litauischen Beziehungen sowie die 20jährige Geschichte der Austauschveranstaltungen zwischen der St-Anna-Schule in Wuppertal und der Virsuliskiu-Mopkykla in Vilnius zu Gegenstand haben sollte.

Um früh genug über das notwenige Filmmaterial zu verfügen, vereinbarten wir unseren 14tägigen Besuch in Vilnius für Anfang Januar 2009 und den Gegenbesuch in Wuppertal relativ kurzfristig danach im März 2009.

Am Ende der Weihnachtsferien flogen wir von Frankfurt-Hahn  mit dem Billigflieger nach Kaunas. Vor dort ging es per Bus nach Vilnius.

Während der anschließenden Tage wechselten sich Projektveranstaltungen  (Ausarbeitung von Drehbuchszenen in Gruppenarbeit, Einüben und Filmen einzelner Szenen in historischen Kostümen vor der Schule und an historisch bedeutsamen Orten z. B. der Ritterburg von Trakai) mit gemeinsamen Austauschveranstaltungen (z. Mannschaftssport, Besichtigungen, Gestaltung des Schulfestes zur Feier der 20jähigen Partnerschaft) miteinander ab. Ausflüge führen uns nach Kaunas und quer durch Litauen über Kalvarija nach Klaipeda, dem ehemaligen deutschen Memel und auf die eindrucksvoll verschneite Kurische Nehrung, wo wir nicht weit vom Haus Thomas Manns in Nidden übernachteten.  Die Abende wurden weitgehend von den Partnern bzw. ihren Familien gestaltet.

Im März 2009 besuchte uns die litauische Gruppe, deren Mitglieder wiederum bei ihren jeweiligen, bereits aus Vilnius bekannten deutschen Partnern untergebracht wurden. Die Gestaltung lehnte sich eng an das aus Vilnius bekannte Konzept an. Neben zahlreichen Drehterminen an ausgewählten Orten in ganz Wuppertal gab es einem Empfang bei der Stadt Wuppertal , kulturelle Veranstaltungen (Besuch der Stadt Köln mit Domführung, Starlight Express), sportliche Events im Hochseilgarten, der Kletterhalle oder auch der Bergischen Sonne sowie einen gemeinsamen zweitägigen Ausflug nach Norden, wo wir die Meyer-Werft in Papenburg , die Innenstadt von Bremen und den Hamburger Hafen besichtigten. Nach der Übernachtung in der Jugendherberge Cuxhaven ereiferten sich die Teilnehmer/innen beim morgendlichen Strandburgenbauwettbewerb, der wiederum Teil unseres Projektfilms wurde.

Die aufwendige Arbeit des Schneidens und Vertonens des Films nahm die Zeit bis nach den  Osterferien in Anspruch. Als Abschluss entschlossen wir uns,  mit kleinen Delegationen von Lehrern und Schülern zu den Uraufführungen des Films in Vilnius und Wuppertal zu reisen.

Anfang Dezember 2010 schließlich wurde die Restfördersumme des Comenius-Programms überwiesen.  Jeder Teilnehmer erhielt danach 391 € ausgezahlt.  Abgesehen von den Kosten der Unterbringung des litauischen Gastes in der eigenen Familie kostete damit der gesamte  Austausch 9 Euro/Teilnehmer.  Zu bemerken ist auch, dass die teure und moderne digitale Ausrüstung, die für die Filmproduktion angeschafft wurde, nunmehr beiden Schulen dauerhaft zugutekommt. Dies ist sicher auch wichtig angesichts der allseits bekannten Streichungen im Bildungsbereich infolge der schwierigen Haushaltslage in beiden Ländern. 

Weitere Informationen und einen Trailer finden Sie unter http://www.st-anna-schule.de/index.php?litauen.  Der 50minütige Film kann auf DVD bei Herrn Aust AU250445@t-online.de oder Herrn Paysen paysen@st-anna.de  bezogen werden.

Hans-Walter Aust

Litauische Schüler singen fröhlich die Hymne ihrer Schule

Unsere Partnerschule in Vilnius feiert vom 19. – 23. November ihr 30jähriges Bestehen

Eine ganze Woche lang nahmen sich Schüler und Lehrer der Virsuliskiu-Mokykla nach der vierten Unterrichtsstunde viel Zeit, um miteinander, mit den Eltern, Geschwistern, den ehemaligen Schülern, offiziellen und inoffiziellen Gästen und allen Freunden der Schule den runden Geburtstag ihrer noch so jungen Penne zu begehen. Teil des Festprogramms waren fröhliche Spiele am Nachmittag, Theateraufführungen, Aufführungen von Chor- und Instrumentalmusik, abendliche Darbietungen von Schülern und Lehrern für Eltern und ehemaligen Schüler und ein großer katholischer Gottesdienst in der neu erbauten Stadtteilkirche auf dem der Schule gegenüber liegenden Hügel. Den Höhepunkt bildete die abschließende Veranstaltung am Freitagabend mit zahlreichen geladenen Gästen. Neben ehemaligen Lehrern, zahlreichen Schulleitern der Nachbarschulen gaben der Schule und ihrer Schulleiterin Ramute Meckauskiene, die als erfolgreiche und beliebte Direktorin, Vorsitzende der Vereinigung der Schulleiter der Hauptstadt Vilnius und Buchautorin zum Thema Schulmanagement inzwischen eine allseits respektierte Persönlichkeit der litauischen Bildungslandschaft darstellt, auch die Ministerin für Soziales und ein hochrangiger Vertreter aus dem Bildungsministerium die Ehre ihres Besuches. In Anbetracht der bereits 18jährigen Schulpartnerschaft mit zahlreichen Besuchen von Schüler und Lehrergruppen überbrachte Herr Studiendirektor i. K. Aust die Grüße des Schulleiters der St.-Anna-Schule und der ganzen Schulgemeinde. Gleichzeitig ergab sich die Gelegenheit, die Grundlagen für einen neuen Austausch im nächsten…

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EU-Prüfer loben Durchführung des internationalen Austauschs mit Litauen

In der vorletzten Maiwoche haben Prüfer der EU-Kommission für Comenius und der Nationalen Agentur in Vilnius/Litauen Verlauf und Ergebnis unserer Comenius- Projektarbeit 2008 bis 2010 überprüft. Besonders hervorgehoben wurde die Originalität und der hohe Grad der Beteiligung vieler Schüler beider Austauschschulen, aber auch die ungewöhnlich lange, bereits 21-jährige Dauer der Partnerschaft. Der in zweijähriger Arbeit entstandene Projektfilm „(Miss-)Verständ- nisse“ mit bewegenden Bildern, Darstellungen aus tausend Jahren deutsch-litauischer Geschichte, Musik, Gesang und einprägsamen Symbolen wird am Montag, dem 12. Juli 2010, um 18 Uhr im Forum unserer Schule uraufgeführt werden. Alle Eltern, Lehrer und Schüler sowie diejenigen, die am Leben unserer Schule gerne Anteil neh- men, sind zu dieser Vorführung herzlich eingeladen. Eine kurze Vorschau finden Sie auf hier auf unserer Website.

Glückliche Reise - Litauenaustausch

Comeniusprojekt 2009

Erwartungsgemäß - genau wie im Drehbuchentwurf zu unserem Comeniusprojekt vorgesehen – empfing uns auf dem Flughafen der ehemaligen litauischen Hauptstadt Kaunas am Abend des 3. Januar ein dichtes Schneetreiben. Seit Stunden warteten unsere Gastgeber auf dem Flugplatz von Kaunas, der ehemaligen litauischen Hauptstadt. Trotz der dicken Pelzjacken erkannten sich die Partner nach kurzem Zögern. Alle hatten ja schon ein paar persönliche Informationen und meist sogar ein Bild der Gastgeber als Mail erhalten. Mehr Informationen und Bilder vom Litauenaustausch finden Sie in der Rubrik Schule:International:Litauen. Viel Spaß!

Vom Sinn eines internationalen Austauschs im Rahmen der Schule

Zum Beispiel Litauen

Austausch - das ist eine komplexe Sache voller anstrengender Vorbereitungen, intensiver Begegnungen mit vorher völlig unbekannten Menschen eines anderen Volkes, die Erfahrung fremder, oft seltsam schmeckender  Speisen, das Salz eines fremden Meeres auf meiner Haut, das Singen der Vögel, aber auch ermüdende Stunden im Bus und im Flugzeug, Wanderungen durch  verschneite Landschaften und – wir wollen es nicht verschweigen – die Möglichkeit vielfältige Erfahrungen zu sammeln, Enttäuschungen zu erleben, von anderen missverstanden, betrogen und verführt zu werden, nicht vorhersehbaren Gefahren zu begegnen, Freundschaft und Gleichgültigkeit, Hilfsbereitschaft und schroffe Ablehnung zu erfahren.


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