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Glückliche Reise

Litauenaustausch Comeniusprojekt 2009

Erwartungsgemäß - genau wie im Drehbuchentwurf zu unserem Comeniusprojekt vorgesehen – empfing uns auf dem Flughafen der ehemaligen litauischen Hauptstadt Kaunas am Abend des 3. Januar ein dichtes Schneetreiben. Seit Stunden warteten unsere Gastgeber auf dem Flugplatz von Kaunas, der ehemaligen litauischen Hauptstadt. Trotz der dicken Pelzjacken erkannten sich die Partner nach kurzem Zögern. Alle hatten ja schon ein paar persönliche Informationen und meist sogar ein Bild der Gastgeber als Mail erhalten.
Laba diena, labas vakaras - guten Tag, guten Abend waren oft die einzigen litauischen Wörter, die uns in der Aufregung einfielen. Gut, dass alle ein wenig Englisch konnten. Auch an der Virsuliskiu Mokykla, einer Gesamtschule mit Klassen vom 1. bis zum 12. Schuljahr wird Englisch von der 5. Klasse an gelehrt. Sogar die Schulleiterin, Frau Ramute Meckauskiene, ist Englischlehrerin.
Ceslovas, unser Busfahrer, dessen überragenden Fahrkünsten wir uns in den folgenden zwei Wochen noch mehrfach anvertrauen durften, kutschierte uns anschließend in rasenden Tempo, aber sicher über eine leere und total verschneite nächtliche Autobahn zu unserem Bestimmungsort, der großen litauischen Hauptstadt Vilnius. Hier wurde jeder von seinen Gasteltern abgeholt, die meisten wohnten in den Häusern direkt neben der Schule. Gegen Mitternacht hatten wir dann Gelegenheit, uns an das litauische Essen zu gewöhnen. Manches schmeckt richtig gut, anders ist dagegen etwas fettig. Es kann sein, dass die/der eine oder andere in den 14 Tagen in Vilnius leicht zugenommen hat, Magenbeschwerden hatte wirklich niemand zu beklagen. Die meist trockene Kälte war gut zu ertragen. In den Wohnungen, in den Klassenräumen war es auch bei fast 20 Grad minus draußen angenehm warm, nur unser gemeinsames Basketballspiel in der Turnhalle bildete bei 10 Grad plus Innentemperatur das reine Härtetraining. Draußen stellte Marlow seine Unverwüstlichkeit durch eine stets offene Jacke unter Beweis.
In den nächsten 14 Tagen wartete ein vielfältiges Programm auf uns. Morgendlicher Schulbesuch oder Ausflüge und nachmittags einige Stunden Projektarbeit, die Abende konnten wir zusammen mit unseren litauischen Partnern und deren Familien allein gestalten, wenn nicht gerade Theaterbesuch oder eine Feier in der Schule angesagt war. Sofort in der ersten Woche fuhren wir zu einem Ausflug mit Übernachtung gemeinsam mit unseren litauischen Partnern zum Berg der Kreuze, dem Symbol der Ausra, der litauischen nationalen Wiedergeburt seit dem 19. Jahrhundert nach Nida und Palanga, wo wir das Bernsteinmuseum in der Nähe des Ostseestrandes besichtigten und in den knietief verschneiten Dünen Aufnahmen für unser Projekt machen konnten.
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