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Projekttag zum Reformationsjubiläum

Der erste Projekttag an St. Anna nach vielen Jahren dreht sich um den Wittenberger Reformator Martin Luther

Eine Stadtralley durch Wuppertal, Menschen zur Zeit Luthers, mystagogische Kirchen- und Friedhofsführungen, Luthers Zeit und Luthers Denken sowie eine Podiumsdiskussion mit dem Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser stehen auf dem Programm des ersten Projekttages, der seit vielen Jahren wieder an St. Anna stattfindet. Von den fünften Klassen bis zur Oberstufe sind die Schülerinnen und Schüler heute auf den Spuren des Wittenberger Reformators unterwegs.

Für die Oberstufe begann der Projekttag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Laurentius-Kirche und mit viel geistlicher Musik, gespielt von den Musikkursen der Q1. Eine gelungenere Einstimmung auf den Tag hätte es nicht geben können und die sich anschließende Podiumsdiskussion zur Reformation im Forum unserer Schule sowie ein kleiner Lutherschmaus waren weitere interessante Höhepunkte des Tages.

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Reformation in der Diskussion

Rede und Antwort zum Reformationsjubiläum im Forum unserer Schule

Eine bunte Diskussionsrunde bestehend aus Weihbischof Rolf Steinhäuser, Präses Manfred Rekowski und wechselnden Moderatorenteams diskutierte heute, am Projekttag unserer Schule zum 500. Reformationsjubiläum, im gut gefüllten Forum der St.-Anna-Schule.
Die Themen reichten von Ökumene über das Hauptthema Martin Luther bis hin zu Frauenpriestertum und Abtreibung, sodass für jeden Interessierten etwas dabei war.
Es gab zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten während der Gesprächsrunden, so wie die Moodle - Abstimmung über die Themenauswahl der Podiumsdiskussion, die dann von engagierten Mitschüler/innen moderiert wurde. Auch wenn die Zeit durchgehend eher knapp bemessen war, bildete die Veranstaltung einen aufschlussreichen und spannenden Abschluss des Projekttages.
Moderne Medien fungierten unterstützend mittels Filmausschnitten, Hörbeiträgen und einer eigens für den Tag erstellten Präsentation.
Trotz der Differenzen der evangelischen und katholischen Konfessionen offenbarten sich im Verlaufe des Gesprächs viele Gemeinsamkeiten, die sogar eine Ökumene nicht in unerreichbare Ferne verschwinden ließen.

Ein großer Dank gilt allen freiwilligen Helfern aus Moderation, Tontechnik, Lehrern und den Podiumsgästen selbst, die es trotz vollen Terminplans schafften, sich die Zeit für unseren projekttag und die verschiedensten Aktivitäten zu nehmen.

Text: Elena Babli (RF), Emma F. Adolphs (Q2)

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Die 9. Klassen betrachten Stärken und Schwächen des Reformators Martin Luther

Filme veranschaulichen die unterschiedlichen Facetten des Reformators

Die neunten Klassen begannen den Projekttag zum Reformationjubliläum am Morgen mit einer Messe in der St. Laurentiuskirche. Dem Anlass entsprechend hielt Herr Dr. Lange den Gottesdienst. Anschließend gingen die Schüler/innen den Ölberg zur Schule hoch. Dort angelangt, begaben sich die Schüler/innen in ihre jeweiligen Klassen. Die Klassen schauten mehrere Filme über Martin Luther, nämlich „Strafsache Luther“, „Katharina Luther“, „Luther“, „Katharina von Bora“ und „Der Funke (Terra X)“. Der Spielfilm „Katharina Luther“ gewährt einen authentischen Einblick in das Leben Martin Luthers, in dem seine Frau Katharina – eine „Autorin, Predigerin, Mutter, Gärtnerin und was sie sonst noch sein mag“ (Filmzitat) – eine unbestreitbar wichtige Rolle spielt. Die Stärken und Schwächen Martin Luthers werden in dem Film lebhaft anhand seines Verhaltens in der kinderreichen Familie dargestellt.

Den den Fimen schloss sich eine dreißigminütige Pause mit „Lutherschmaus“ in der Mensa an.

Text: Luzie K.

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Unzählige Schnittchen hatten die Referendare geschmiert, Käse in Würfel geschnitten, Äpfel dekorativ serviert, die Wurst auf Temperatur gebracht - und die Schüler/innen - hier sind es zwei Herren aus der 9. - ließen sich den Lutherschmaus schmecken.

Die 8. Klassen in Reformationsstimmung

Erkundungen zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen evangelischen und katholischen Kirchen und Gebräuchen

Ungefähr eine Woche nach dem Reformationsjubiläumstag fanden wir, die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 unserer Schule, uns in der evangelischen Friedhofskirche ein, anlässlich des Projekttages zur Reformation, um gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst in dem Gotteshaus zu feiern.

Nachdem der Gottesdienst beendet worden war, begann die Pfarrerin der Gemeinde mit einer Führung durch ihre Kirche und der Organist erzählte den Schüler/innen Wissenswertes über sein Instrument, zum Beispiel wie es funktioniert und auch über den Wert der Orgel. Zuletzt spielte er uns noch auf seinem aus 2000 Pfeiffen bestehenden Instrument ein kurzes Stück vor.

Außerdem wurden wir auf den mehr als 60 Meter hohen Turm der Kirche geführt, von dem wir unseren Blick über ganz Wuppertal schweifen lassen konnten. Auch den Turm von St. Anna konnten wir gut erkennen. Zuletzt ließ man extra für uns die große Glocke der Friedhofskirche erklingen und nicht wenige mussten sich wegen der Lautstärke die Ohren zu halten.

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Während die einen Schüler/innen noch in der Friedhofskirche verweilten, brachen die anderen zur nahen, katholischen Herz-Jesu-Kirche auf.
Dort führte uns eine Referentin durch die Kirche und ließ uns auch die Zeit, die Kirche `auf eigene Faust´ zu erkunden, wozu wir allerdings in der Friedhofskirche auch die Gelegenheit hatten. Zum Abschluss verteilte sie Manna, das sogenannte Himmelsbrot, das wir kosten konnten.

Während der Großeteil von uns 8-ern anschließend zurück zur Schule ging, machten sich 5 Schüler/innen aus jeder Klasse 8 auf den Weg zum Friedhof der Friedhofskirche, um dort in den Genuss einer weiteren Führung zu kommen.

Abgerundet wurde der Tag mit einem Lutherschmaus für alle Teilnehmer/innen des Projekttages.

Text: Elena, Elias B. u. Luis

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Vertrautes, aber auch Neues entdeckten die 8-er dann abschließend

Bibeldruck zu Zeiten Martin Luthers

In die Epoche Luthers fiel auch die Entwicklung des Buchdrucks. Eine Druckerpresse aus der Zeit stand im Foyer unserer Schule und viele Schüler/innen und Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit, sich einen Text dort ausdrucken zu lassen. Klar, das technisch interessierte Menschen, wie hier etwa unser Hausmeister Herr Paulus, einen besonders neugierigen Blick auf das Gerät warfen, das Herr Paysen meisterhaft zu bedienen wusste.

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Auf den Spuren des Reformators

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 auf Stadtralley

Es begann mit einem stimmigen Gottesdienst der Sek. I in der evangelischen Friedhofskirche. Gitta Wartberg und Christoph Sänger stimmten die altbekannten Lieder an, Pastor Armin Lange beschäftigte sich in seiner Predigt mit dem Gebot der Nächstenliebe. Anschließend ging es für die Jahrgangsstufen 5 und 6 einmal quer durch Wuppertal, um nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten der jeweiligen Konfessionen zu suchen. Und dabei stellten Sie fest, dass die so groß ja gar nicht sind. Auf dem ev. Friedhof an der Hochstraße suchte man nach Gräbern bekannter Protestanten. Immer dabei waren Aufgaben, die es zu lösen galt. Eine Station führte immer zur nächsten. So ging es vom Friedhof zu einem Brautmodengeschäft, das einen weiterleitete zu einer Buchhandlung. Von dort aus ging es zur Metzgerei Kaufmann, wo man sich über die Geheimnisse des Züricher Wurstsalates schlau machte. Nicht weit davon entfernt lag die Reisebuchhandlung Baedecker. Der anwesende Besitzer hatte einen weiteren Umschlag für die Schülerinnen und Schüler, den bekamen die aber nur, wenn sie ein paar Fragen zum Leben von Martin Luther beantworten konnten. Für Herrn Noefers Schülerinnen und Schüler war das natürlich kein Problem. Von der Buchhandlung aus ging es dann in zwei unterschiedliche evangelische Kirchen. Die Mädchen und Jungs ließen sich von den anwesenden Presbytern bzw. Pfarrern den Aufbau der Kirchen und den Sinn der Architektur erklären. In einer Kirche durfte Herr Thüner dann die Orgel ausprobieren. Die Unterschiede im Aufbau und in der Architektur und vor allem im Ablauf der Gottesdienste wurden dabei durchaus deutlich, die gemeinsame Grundlage, der christliche Glaube, allerdings auch. Danach ging es zurück zur Schule, wo es dann den ersehnten Lutherschmaus gab. Denn soviel Input, den man sich diszipliniert und interessiert und engagiert verschafft hat, sorgt nun mal für einen Bärenhunger. Insgesamt war es eine gelungene Aktion mit motivierten Schülerinnen und Schülern. Und das auch noch bei Sonnenschein und halbwegs angenehmen Temperaturen. Die Beschäftigung mit der Reformation hatte also durchaus seine Sonnenseiten.

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