Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Das St.-Anna-Kollegium zieht es in die Heimat

Kollegiumsausflug 2014 in die Heimatstädte der Deutsch-Lehrer

Welche Pläne unser Schulleiter Dr. Rudolf
Hösen da wohl in der Schmiede in
Ennepetal geschmiedet hat?

Der Kollegiumsausflug der St.-Anna-Schule stand 2014 unter einem ganz besonderen, gar nicht alltäglichen, aber dennoch sehr spannenden Motto: Heimat. Die Deutsch-Lehrer der Schule, die in diesem Jahr den Ausflug zu organisieren hatten, entschieden sich für dieses Thema, weil es erstens ein aktuelles ist in Bezug auf ein Abiturthema des Faches, nämlich die Lektüre HIOB von Josepf Roth, und weil es doch auch interessant sein kann, einmal zu schauen, wo die Wiege des einen oder anderen Kollegen gestanden hat.

Köln, Ennepetal, Lennep, Erkrath (Neandertal), Wuppertal-Loh und -Cronenberg und Herne... Für welches Ziel sollte man sich entscheiden und welches Highlight "seiner"  Stadt sollte man den geschätzten und geneigten Kolleginnen und Kollegen präsentieren? Doch egal, welches Ziel man letztendlich gewählt und welche Besichtigungen man unternommen hat, das gemeinsame, vormittagliche Unterwegssein in überschaubaren Gruppen mit den Menschen, die einem sonst nur im Lehrerzimmer und auf den St.-Anna-Fluren begegnen, war eine ebenso spannende wie unterhaltsame Erfahrung, die ihren Ausklang fand bei einem gemeinsamen Essen und Erlebnisaustausch aller Ausflügler wieder "daheim"  am frühen Nachmittag an St. Anna, der "anderen" Heimat aller Kolleginnen und Kollegen.

Die Fachgruppe Deutsch und das Kollegium von St. Anna danken Frau Gabi Schabel sehr herzlich für die Idee und Organisation des Kollegiumsausflugs 2014 sowie die notwendige Durchsetzungskraft!

Fotos: H. Brockes

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Die Raubritterfamilie Strünkede aus Herne einmal ganz zahm und brav im Angesicht eines Teils des St.-Anna-Lehrerkollegiums beim Ausflug nach Herne im Ruhrgebiet. Anschließend ging´s zum Posieren vor das Burgtor des Schlosses Strünkede. Zuvor besuchte die Gruppe das Archäologische Museum und das Stadion am Schloss des Oberligisten und früheren Deutschen Fußballmeisters Westfalia Herne.

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Spaziergang und Lesung: Handke, Heimat, Wuppertal - eine gelungene Mixtur, die die teilnehmenden Kollegen/innen begeisterte.

Die Gruppe um Dr. Martin Burger wanderte von Wuppertal-Unterbarmen bis zur Schule und ließ sich dabei an ausgewählten Lesestationen durch die Erzählung "Langsame Heimkehr" von Peter Handke anregen. Der sehr eigen wirkende Text wurde zugänglicher und der kurzweilige Spaziergang zu einem interessanten Austausch über die Frage, was Heimat im 21. Jahrhundert noch bedeutet.

Foto: Carsten Heß
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Mit großem Enthusiasmus engagiert sich Herr Schaufler bei seinem leider letzten Kollegiumsausflug in seiner Heimat Lennep als versierter und ortskundiger `Fremdenführer´.

Lennep ist die Heimat unseres verdienten Kollegen Hermann Schaufler, den es mit den kommenden Sommerferien unweigerlich in Richtung Pensionierung zieht, was nicht nur die Damen und Herren Kolleginnen und Kollegen zutiefst bedauern, die ihn am Kollegiumsausflugstage unter dem Motto `Heimat´ in dessen Zuhause besuchten. Geboten bekamen sie einen Stadtrundgang mit vielen Geschichten. Besonders das Röntgenmuseum, die Kirchen, aber auch die älteste ortsansässige Buchhandlung wurden aufgesucht. Im Gespräch mit deren Besitzerin ging es u.a. um das Überleben von kleinen Buchhandlungen vor Ort, was Hermann Schaufler als begeistertem Leser ein besonderes Herzensanliegen ist.

An dem Physiker Wilhelm Conrad Röntgen schätzt Herr Schaufler übrigens die Tatsache, dass er, in der Schule keine Leuchte, den Dreh erst später bekommen hat, und aus dem mäßigen Schüler später dennoch ein geschätzter und anerkannter Wissenschaftler geworden ist. Ein guter Rat von Herrn Schaufler an seine an St. Anna zurück bleibenden Kollegen ist daher, die jungen Menschen nicht zu früh abzuschreiben, sondern eher mit der Zuversicht an die Arbeit zu gehen, das sich das so manches Potenzial auch schon einmal etwas mehr Zeit zur Entfaltung lässt.

 

Ins benachbarte Ennepetal begab sich eine kleine, aber illustre Kollegiumsschar, um die Heimat von Gaby Schabel kennen zu lernen, die gerne in ihre eigenen vier Wände zu einem leckeren Kaffee- und Essenschmaus einlud, bevor ein Streifzug durch ihre Heimat, nebst eines Besuches einer noch arbeitenden Schmiede, in der alle Beteiligten die Eisen unter fachkundiger Anleitung ins Feuer legen konnten, unternommen wurde.

Fotos: Christa Ochs

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An Gabi Schabels Kaffeetafel erfuhren die Ennepetal-Ausflügler eine Stärkung, bevor dann ein heißes Eisen geschmiedet wurde. Hier zeigte besonders unser Schulleiter Dr. Rudolf Hösen sein handwerkliches Geschick!

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Herr Papendorf versucht sich als Mammutjäger mit dem Speer. Schließlich muss er als männliches Oberhaupt seiner Sippe für deren Mahlzeiten sorgen. So geschehen im Neandertalmuseum; das ist nicht die Heimat der Deutsch-Kollegin Frau Adolphi, aber der Gegend darum herum ist ihr Herz verbunden.

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Was macht der Herr Papendorf auch am `speer´igen Gerät für eine gute Figur... Alle Heimat-Reisenden, die es in Iris Adolphis Neandertal verschlagen hat, genossen die gemeinsam verbrachte zeit und die steinzeitlichen `Sport`-EinlagenEinlagen des einen oder anderen Kollegen.

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