Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Oh, Happy Day!

Der Abiturjahrgang 2015 verabschiedet sich stimmungsvoll von St. Anna

Viele Wünsche der Abiturient/innen 2015
fliegen dem Himmel entgegen, in der
Hoffnung auf Erfüllung.

Eingeleitet mit dem Gospelsong "Oh, Happy Day", gesungen von dem Chor der Abiturient/innen, begann am heutigen Samstag, dem 20 Juni 2015, der Anfang vom Ende der Schullaufbahn des diesjährigen Abiturjahrganges an der St.-Anna-Schule. Was folgte, waren sehr stimmungsvolle, gut zweihundertundvierzig Minuten im Forum mit der feierlichen Abiturzeugnis-Übergabe als deren krönendem Abschluss. Und natürlich viele Abschiedsszenen, die sehr eindringlich die Verbundenheit des `Havanna´-Jahrgangs zu ihrer Schule zum Ausdruck brachten.

Die 141 Abiturientinnen und Abiturienten des diesjährigen Abiturjahrganges hatten es sich im weiten Rund des Forums mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden und den Lehrerinnen und Lehrern der St. Anna Schule bequem gemacht, um sich selbst zu feiern und ihre Abiturzeugnisse in Empfang zu nehmen. Sehr feierlich wurde der Festtag durch eine Messe eröffnet, immer wieder stimmungsvoll musikalisch untermalt durch den Gesang des Abiturienten/innen-Chores.

Nach einer ersten, kürzeren Pause leitete das Schulorchester mit Ravels "Bolero" und ausgewählten Ennio-Morricone-Stücken den zweiten, den Redeteil des Vormittages ein. Unser Schulleiter Herr Dr. Hösen eröffnete diesen Reigen, gefolgt von einem sehr humorvollen Rückblick von Herrn Thüner auf drei ereignisreiche Jahre mit seiner Jahrgangsstufe (Ein Gruß geht hinaus von St. Anna an Frau Blomberg, die mit Herrn Thüner zusammen die Stufe in der EF und Q1 führte und leider an diesem Samstag nicht zur Feier kommen konnte!). Die dritte und letzte, aber deswegen nicht weniger bemerkenswerte Rede gehörte Lena Malkus, Vertreterin der Stufe; sie hinterließ den Eindruck von einem Abiturjahrgang, der sowohl in schweren wie in fröhlichen Momenten gern ein Teil der St.-Anna-Schulgemeinschaft gewesen ist.

Nun war Stärkung gefragt und Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen nutzten die Gelegenheit, bei einem kleinen Imbiss über gemeinsame Zeiten zu reden, das eine oder andere Erlebnis Revue passieren zu lassen und sich für die Zukunft nur das Allerbeste zu wünschen. Denn nun kam es im Forum zum entscheidenden Moment: Alle 141 Schüler/innen des Abiturjahrgangs 2015 erhielten unter dem Applaus des Auditoriums aus der Hand von Herrn Dr. Hösen ihre Abiturzeugnisse, einige von ihnen zusätzlich naturwissenschaftliche Zertifikate und acht Schülerinnen und Schüler unter weiterem Beifall die besondere Anerkennung für ein 1,0-Abitur.

Auf dem Schulhof unserer Schule wurde dann aber endgültig Abschied genommen: Blaue und weiße Ballons - die Stufe weiß, wie sie ihren Stufenleiter und VfL-Fan Herrn Thüner abschließend bauchpinseln kann... - stiegen, mit Wünschen für die Zukunft versehen, in den leicht bewölkten Himmel über St. Anna, letzte gemeinsame Fotos und Selfies wurden geschossen, viele Dankeschön - besonders auch an die Oberstufenkoordinatorin Frau Friede - ausgesprochen und gelegentlich auch das Versprechen abgegeben, der nun bereits `alten´ Schule schon bald wieder einen Besuch abzustatten - vielleicht sogar schon zum Basar im November 2015!

Die St.-Anna-Schulgemeinschaft wünscht dem Abiturjahrgang 2015 für die Zukunft alles erdenklich Gute und Gottes Segen.

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144 Schülerinnen und Schüler freuen sich über ihre Abiturzeugnisse und recken vor Freude die Arme in die Höhe. Mit ihnen freuen sich die beiden Stufenleiter Gert Heischkamp und Oliver Thüner.

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Schulorchester, Abi-Chor und Abi-Trio sorgten für den musikalischen Rahmen an diesem letzten Schultag der Abiturienten und Abiturientinnen an St. Anna.

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Neben unserem Schulleiter Herrn Dr. Hösen hielten auch der Stufenleiter Herr Thüner und für die Abiturenten Lena Malkus die Reden zum feierlichen Anlass. Von ernsten und nachdenklichen bis humorvollen Worten war alles vertreten.

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Der Himmel über St. Anna ist für einen Moment blauweiß. Die Ballons tragen die Wünsche des Abiturjahrgangs 2015 in die weite Welt.

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Gedanken zum Abitur 2015
von Joana Hofer

Eines Tages

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Ich, ich bin nicht bereit allein zu sein, in die Welt zu gehen und klein zu sein, klein gegen alle, die schon lange da sind, wissen was sie wollen.
Ich, ich bin nicht so selbstbewusst wie ich mich gebe, nicht bereit loszulassen was mir wichtig ist, wie ich lebe, wer ich bin.

Und eines Tages, Baby, werd ich alt sein, oh Baby, werd ich alt sein und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können.
Und du, du bist nicht großartig anders, weißt genau was du willst und bist doch nicht sicher, zielstrebig aber ohne Ziel.
Du, du bist lieber gemütlich als voller Action, hängst den alten Tagen hinterher, aber ich beschwere mich nicht, bin ja selbst nicht besser, also warum was ändern, warum ein Risiko eingehen?

Und eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Und die Geschichten die wir erleben sind schön, aber vergänglich, vergesslich wie wir, Momente wie Sandkörner. zu viele sie zu zählen, zu viele um sich zu erinnern, und Tage die uns aus den Händen geglitten sind, vergessen im Trubel der Zeit.
Und die Geschichten die wir erleben ziehen an uns vorbei, zusammen mit unserem Leben, schneller als gewollt, Erlebnisse ohne Sinn, Tage ohne Vernunft, nichts erlebt, an das wir uns erinnern, wovon wir mit Stolz erzählen können.

Also lass uns doch Geschichten schreiben, die wir später gern erzählen.
Lass uns jeden Tag als solchen wahrnehmen, ihn genießen, etwas erleben das für immer in unseren Gedanken bleibt, was nicht schon nach ein paar Tagen, Monaten in Vergessenheit gerät.
Lass uns Geschichten schreiben, unser Leben neu erfinden, etwas tun was noch keiner getan hat, die Augen offen halten und auch die kleinen Dinge wahrnehmen, denn sie machen das Leben bunter.
Lass uns nicht Kunst sein die vom Leben gezeichnet wird, sonder selbst den Pinsel in die Hand nehmen, selber Picasso spielen und uns unser Leben so malen, wie wir es uns vorgestellt und erträumt haben, jeden Tag neu.

Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst, Zufriedenheit als höchstes Ziel, Momente des Glücks, die wir auch als solche wahrnehmen können mit Menschen an unserer Seite, die uns wirklich wichtig sind und mit denen wir Bedeutendes teilen, die nicht nur Begleiter eines kurzen Lebensabschnittes sind.
Sinn ist es, das Leben zu leben, dass wir uns vorstellen, dass wir uns gemalt haben, von dem wir uns erzählen wollen.

Also los, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen und eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die für immer unsere sind.

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