Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Die Wien-Studienfahrt 2022

Bericht aus der Künstlerstadt

Schon an dem vorletzten Wochenende vor den Herbstferien trafen sich die Teilnehmenden der Leistungskurse Pädagogik, Deutsch, Biologie und Erdkunde am Parkplatz der Zoologischen Stadthalle, um die Nachtfahrt mit dem Reisebus nach Wien anzutreten.

 

Die Fahrt verlief größtenteils reibungslos. Wir kamen am Sonntagmorgen an und durften den ganzen Tag zur Erkundung der aufregenden Wiener Innenstadt nutzen. Viele waren jedoch noch angeschlagen von der Nachtfahrt, weshalb wir den Tag auch zum Ausruhen nutzen.

 

Der ruhige Tag war sehr von Nöten, denn der Montag hatte es in sich. Schon um 9 Uhr morgens trafen wir uns erneut im Reisebus für eine geführte Stadtrundfahrt. Der humorvolle und mit österreichischem Dialekt sprechende Reiseleiter Sebastian erzählte von der Politik und Geschichte Wiens, mit einem Schwerpunkt auf den zweiten Weltkrieg. Die zweite Hälfte des Programmpunkts verbrachten wir damit, die Wiener Architektur, Kunst und Läden näher kennenzulernen. Sebastian gestaltete seine Erzählungen interaktiv und locker. Am Schluss tanzte sogar die Hälfte der Gruppe vor dem Sankt Petersdom, wobei der Rest den passenden Walzer dazu sang.

 

Eine halbe Stunde später ging auch schon die Führung durch die Staatsoper los. Dort war vor allem die künstlerische Architektur besonders faszinierend.

 

Später am Abend, nach einer leckeren Mahlzeit, waren die, die Interesse hatten, im Burgtheater eingetroffen und wir schauten uns das Stück „Geschichte aus dem Wienerwald" an. Das Schauspiel handelte von dem Faschismus im frühen 20. Jahrhundert und vertiefte somit unser Verständnis für ein solch wichtiges Thema. Die Bühnentechnik sollten wir dann in den nächsten Tagen näher kennenlernen.

 

Der dritte Tag führte uns dann in die UNO, in der wir eine Führung für die verschiedenen Konferenzräume bekommen haben. Uns wurde erklärt, wie die verschiedenen Länder weltweit den Frieden sichern wollen und inwiefern die UNO dazu beiträgt.

Die Zeit danach durften wir erneut selbstständig planen. Die meisten waren dann in verschiedensten Museen, Cafés oder auf dem Naschmarkt.

Abends besuchten wir dann das Stück „Il Barbiere di Siviglia“ in der Staatsoper. Positiv überrascht und ein wenig müde kehrten wir um halb elf gemeinsam zum Hotel zurück.

 

Am Tag darauf war ein Rundgang durch das Schloss Schönbrunn geplant und im Anschluss entweder das Freudmuseum oder das Hundertwasser Haus.

Das Schloss war prachtvoll eingerichtet und zusammen mit einem kleinen Spaziergang in seinem riesigen Garten war es ein entspannter Start in den Tag.

Auch die zwei kleinen Ausflüge, die darauf folgten, kamen gut an. Im Freudmuseum konnten zum Beispiel die Teilnehmenden des Pädagogik Lks das Wissen über Sigmund Freuds Psychoanalyse vertiefen.

Die Zeit nach den Museumsbesuchen konnten wir wieder selbst gestalten und zum Beispiel die leckeren Gerichte in den Wiener Restaurants probieren oder ein paar Sehenswürdigkeiten besuchen wie den Wiener Prater.

 

Nun kam auch der letzte volle Tag in Wien mit einer kurzen, aber interessanten Führung durch das Burgtheater. Wie oben erwähnt wurde uns dann die Bühnentechnik, aber auch die Malereien an den Decken näher gebracht.

Den Schluss der Studienfahrt konnten wir gemütlich als große Gruppe im Centimeter ausklingen lassen oder mit dem eigenen Freundeskreis genießen.

 

Schon am nächsten Morgen um 7 Uhr begann unsere Rückfahrt nach Wuppertal. Wir kamen wegen eines Staus zwar spät zuhause an, konnten aber mit gutem Gewissen sagen, dass sich die Fahrt gelohnt hat. Wir hatten eine Menge Spaß, konnten uns von der Künstlerstadt inspirieren lassen und kamen mit schönen Erinnerungen wieder in unseren Alltag an.

 

Ein großes Lob an unsere top organisierten Lehrkräfte Frau Villa-Pinero, Herr Lersch, Herr Wullbrandt und Herr Schäfer. Sie haben uns eine unvergessliche und wunderschöne Zeit ermöglicht, für die wir sehr dankbar sind.

 

Emily Mazur (Q2)

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