Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Endlich Ferien:

Zeit zu entdecken, "was im Menschen ist"!

Auch wenn der hier verwendete Titel scherzhaft ist – mit Blick auf die bevorstehenden Zeugnisse, erhofft sich ein jeder und jede, dass es möglichst viel von diesen besten und guten Noten gibt. Und je nachdem, wie es dann ausfällt, folgt entweder ein inneres Schulterklopfen „gut gemacht, weiter so! – du hast es drauf!“ … oder eben nicht.

Klar, die Noten bieten nur einen Ausschnitt dar, sie bemessen die Fähigkeiten und Kompetenzen in genau umrissenen Disziplinen, wie Mathe oder Sprachen. Dennoch werden es diese Wertungen sein, die eines Tages über den weiteren Werdegang eines Menschen entscheiden. Sie haben Gewicht.

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"Himmel"

Was ist das eigentlich?

So ein Bild vom Himmel hat immer etwas Großartiges. Wir schwärmen von einem blauen Himmel, auch in unserem Sprachgebrauch spielt der Himmel eine Rolle. So sprechen wir von einem himmlischen Gefühl oder fühlen uns „wie im siebten Himmel“. Aber was ist das eigentlich: der Himmel?

Als ich in der Grundschule war, hat mich diese Frage auch schon beschäftigt. Ich war beeindruckt von Astronauten, die durch das Weltall, also den Himmel, bis zum Mond flogen. Wenn aber „oben“, über uns, das Weltall war, das man mit Raketen durchfliegen konnte, wo war denn dann der Himmel?

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Freundschaft

Gewinn und Risiko

Wir haben uns im Religionsunterricht mit Sinnsprüchen beschäftigt und uns Gedanken über einen Sinnspruch gemacht, den viele in der Klasse gut fanden. Er lautet:

Lass los, wenn Menschen deine Gefühle nicht respektieren und bettle nicht um falsche Freundschaft oder Liebe. Warte nicht mehr, bis sich andere entschieden haben, sondern triff deine eigenen Entscheidungen.

Dazu ist uns vieles eingefallen – Schönes und Herausforderndes:

Freundschaft ist etwas Besonderes, wenn beide Seiten die Freundschaft ernst nehmen und füreinander da sind.

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Sommerzeit

Endspurt bis zu den Sommerferien!

Wenn wir in der Bibel nach dem Wort Sommer suchen, finden wir 15 Treffer. Dabei geht es um unterschiedliche Themen. Sommer als Jahreszeit, Sommer als Erntezeit und im Neuen Testament wird beschrieben, dass wir den Sommer am Wachstum der Pflanzen erkennen.

 

Sommer als die Zeit der großen Erholung, verbunden mit Reisen, gutem Wetter, Spaß und Zufriedenheit, all dies kommt zumindest in der Verbindung mit Sommer in der Bibel nicht vor. Es ist eine Erfindung und Errungenschaft der Neuzeit. Wir können es uns leisten, eine Auszeit zu nehmen.

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Wer bin ich eigentlich?

Schwierigkeiten mit der Selbstfindung

„Sei du selbst!“ Bestimmt schon mal gehört, diesen warmen Wunsch. Wenn man mal wieder nicht hip genug ist. Oder sich noch immer für absolut angesagt hält, während man doch in Wirklichkeit schon längst mega-out ist, nicht rechtzeitig mitbekommen hat, woher diesmal der Wind weht.
Was ist eigentlich das Unverwechselbare an mir? Ist es der mehr oder weniger große Erfolg, mit dem ich im Gewirre der Trends so etwas wie ein persönliches Muster suche?

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Sänk ju vor träwelling wis Deutsche Bahn

Unterwegs im Zug des Lebens

Als wir 14, 15 Jahre alt waren, war es für meine Freunde und mich neben dem Familienurlaub das Highlight des Sommers, ein- oder zweimal während der Ferien mit dem Zug nach Köln zu fahren. Im Studium war der Kölner Hauptbahnhof regelmäßiger Dreh- und Angelpunkt: Freitags mit einem Rucksack voller schmutziger Wäsche von der Uni nach Hause, sonntags mit sauberer Wäsche retour. Eine gewisse Liebe zu Zugfahrten ist mir geblieben: Ich mag es, während der Fahrt zu lesen, mit anderen Menschen zu quatschen oder einfach nur aus dem Fenster zu schauen und die Landschaft an mir vorüberziehen zu lassen.

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Miteinander auf dem Weg 

Schritt für Schritt aufeinander zu

Solange ich denken kann, haben mich Sprichworte, Bibelgeschichten, Gedichte und Gedanken angesprochen, die sich mit der Metapher des „Weges“ beschäftigen. Ich kann mich erinnern, dass ich mich in schwierigen Situationen meines privaten und beruflichen Lebens oft damit motivieren konnte, dass „auch der weiteste Weg mit dem ersten Schritt beginnt“. Eine oft kleine, erste Bewegung in die richtige Richtung hat mir häufig neuen Mut und neue Kraft zum Durchhalten oder zum Erreichen persönlicher Ziele geschenkt.

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Eine Tradition mit Unterbrechung:

Katholiken- und Kirchentagsfahrten an St.-Anna

Nachdem wir beim Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund eine Auszeit genommen haben und der Katholikentag 2020 mit Blick auf den Ökumenischen Kirchentag 2021 ausgefallen ist, fällt die Katholiken- und Kirchentagsfahrt infektionsschutzbedingt 2021 leider erneut aus.

Am kommenden Donnerstag, dem 13. Mai, startet der dritte Ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main. Eigentlich hatten wir fest eingeplant, diesen nach zwei Jahren Kirchentagsfahrt-Pause mit Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe im Rahmen einer mehrtätigen Fahrt zu besuchen. Corona hat auch diesen Planungen einen Strich durch die Rechnung gemacht; inzwischen besteht der Ökumenische Kirchentag in diesem Jahr auch vor allem aus Online-Formaten.

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Kleine Fluchten aus dem Alltag

Ganz ruhig werden und die Stille spüren

Was tust Du in diesen Zeiten, um zwischendurch einmal wieder einen klaren Kopf zu bekommen? Und um etwas Abstand zu kriegen zu all den Dingen, die uns im Moment so nerven? Ich jedenfalls schwinge mich gern noch einmal für eine abendliche Runde auf mein Rennrad, gerade jetzt, wo die Tage abends noch schön lang sind. Ich tue das ohne jeden Profianspruch, aber wichtig ist mir dabei, den Fahrtwind und die Sonne im Gesicht zu spüren, ...

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Sind wir Helden?

Die Bundesliga läuft - vor leeren Stadien, ohne Jubel der Fans, die Tore feiern und sich in den Armen liegen. Vielleicht ja schon bald wieder.

Sind diese gut bezahlten Spieler unsere Helden? Vielleicht.

 

Wen die kommerzielle Welt des Fußballs gerade nicht so sehr berührt, sucht neue Idole, Vorbilder. Während der Pandemie rücken Menschen in unser Blickfeld, die ihren Dienst schon immer für uns ausgeübt haben. Jetzt aber nehmen wir sie verstärkt wahr.

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So faszinierend wie das Leben -

Beginn des besonderen Monats Mai

Meine Faszination für den 1. Mai liegt nicht an der Bedeutung, die dieser besondere Tag eigentlich hat.

Der 1. Mai ist nämlich eigentlich ein Feiertag in Deutschland, der in diesem Jahr auf einem Samstag gelegen ist. Für viele ist dieser Tag der Feiertag für Arbeit, deshalb wird er auch offiziell "Tag der Arbeit" genannt. An diesem Tag feiern wir, dass wir Arbeit haben oder setzen uns dafür ein, Arbeit zu bekommen oder wir protestieren gegen Umstände, die Arbeit erschweren. Gewerkschaften engagieren sich dabei besonders.

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Eine ansteckende Botschaft...

...gerade in Corona-Zeiten

Das Bild macht einen ziemlich alten Eindruck – was nicht täuscht, es stammt aus dem 12. Jahrhundert. Auch die dargestellte Tätigkeit wirkt antik: Ein Bauer sät per Hand. Das machen heute Maschinen und heraus kommt dank Düngen und Pflegen, auch wegen Pestiziden und Genmanipulation eine reiche Ernte, ganz so, wie auf dem Bild ganz rechts dargestellt.

Was also soll das Bild hier im Jahre 2021?

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An die Abiturientinnen und Abiturienten des Abiturjahrgangs 2021

„Denn Licht ist immer“ oder: „You’ll never walk alone“!

„Ein neuer Tag, wir treten heraus aus dem Schatten,

Entflammt, unerschrocken.

Ein neuer Morgen dämmert herauf, indem wir es sagen.

Denn Licht ist immer,

Wenn wir es nur in uns zu finden wagen.

Wenn wir uns zutrauen, es weiterzutragen.“

 

Mit diesen ermutigenden Worten ...

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Gott, wo bist Du?

Wie Gott uns trotzdem nahe sein kann

Gott, wo bist Du? Eine Frage, die wohl jeder, der mit dem Wort „Gott“ noch etwas anfangen kann, schon einmal gestellt hat. Denn Gott ist nicht so anwesend in unserer Welt wie die Dinge, die uns umgeben, oder wie unsere Mitmenschen. Gott kann ich nicht anfassen oder wissenschaftlichen Experimenten unterziehen. Gott ist unseren Sinnen wie Sehen oder Hören nicht unmittelbar zugänglich. Gott beugt sich überhaupt nicht irgendwelchen Regeln, die ich oder andere womöglich gern hätten. Wenn Gott nicht so wäre, dann wäre er nicht Gott, sondern irgendein Popanz, den ich mir ausgedacht habe.

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Sei wesen-tlich

Wer bist Du? Was macht Dich, Dein Wesen aus?

Facebook spült tagtäglich schöne, witzige oder absurde Bilder in mein Bewusstsein, und wäre ich auf Instagram unterwegs, wäre die Bilderflut nochmal größer. Das eine oder andere Bild speichere ich ab – „für später“. Ein „später“, das nicht kommt, weil ich das Bild sowieso nicht mehr aufrufe…

Dieses Bild hingegen habe ich seit Ende Februar immer wieder angeschaut. 
Die Aufnahme an sich – nicht besonders komponiert. 
Bearbeitung mit Fotoshop – Fehlanzeige. 
Das Motiv – nicht „schön“: ein Sarg, aufgebahrt in einer Kirche.

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Fromm

Ein etwas anderer Anna-Impuls

Fromm – ein etwas anderer Anna-Impuls

Die „fromme Abteilung“ der St. Anna-Schule hat in der Lockdown-Zeit die sogenannten „Anna-Impulse“ veröffentlicht. Die Reaktionen darauf reichen von: „Welche Impulse?“ über: „Frömmelei“ bis: „Tolle Idee“.

Grund für mich, einmal über den Begriff „fromm“ nachzudenken.

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Ein zweifelhaftes Jubiläum

Ziemlich genau vor einem Jahr ging es los mit der Corona-Krise!

Ziemlich genau vor einem Jahr - Mitte März 2020 - ging es los mit der Corona-Krise! Ja tatsächlich: Schon ein Jahr stecken wir drin in diesem ganzen Schlamassel. Ich erinnere mich noch sehr genau an meine vorerst letzte “normale” Unterrichtsstunde am 12. März 2020: ohne Masken, ohne geteilte Gruppen und ohne Distanzunterricht. Es war in der Oberstufe, und wir haben schon ziemlich voller Sorgen auf das geblickt, was sich da anbahnte. Normalerweise zieht man ja an solchen Jahrestagen irgendwie Bilanz. Man schaut zurück und nach vorne, überlegt, was war und wie es weitergeht.

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Beeindruckende Frauen...

... prägten und prägen bis heute das Leben an der St.-Anna-Schule.

Möglicherweise habt ihr es mitbekommen: Am vergangenen Montag war "Weltfrauentag". Viel ist darüber geschrieben worden und es gab viele Portraits bekannter und verdienter Frauen zu lesen, sehen und hören. Es ist ein gutes Gefühl, an einer ehemaligen Mädchenschule zu arbeiten, an der ein gleichberechtigtes Miteinander im Alltag so selbstverständlich ist, dass es keiner täglichen Betonung bedarf.
Dass die katholische Kirche sich nicht leicht tut mit einer formalen Gleichberechtigung ist aus vielen Sichtweisen heraus bedauerlich und wird der Institution auch vielfach vorgehalten. An der Basis hier an der Schule ist davon wenig zu spüren - es herrscht ein gleichberechtigtes Miteinander auf allen Ebenen, ungeachtet des Geschlechts.

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Nimm dir Zeit

Als Maria drei Tage lang nach ihrem in Jerusalem verschütt gegangenen Sohn gesucht hatte, ihn schließlich im Tempel fand, ins Gespräch mit den Schriftgelehrten vertieft... Als sie die irritierende, unverständliche, vielleicht auch freche Antwort ihres Sohnes hörte, Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? – Da nahm sie sich Zeit und bewahrte all die Worte in ihrem Herzen. Sie dachte darüber nach – auch wenn sie nicht alles sogleich verstand. (Lk 2,41-52)

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Schönheit liegt im Detail

In der heutigen Zeit vergessen wir mehr und mehr, wie schön die Welt um uns herum eigentlich ist. Dinge, die wir für selbstverständlich halten, verbergen häufig eine überwältigende Schönheit, die sich uns offenbart, wenn wir uns die Zeit nehmen, sie für eine Zeit zu betrachten. Wir ignorieren die Welt um uns herum, zu beschäftigt einmal stehen zu bleiben und zu staunen. Und staunen kann man. Als Kind läuft man mit offenen Augen durch die Welt, offen für die Wunder, die sie uns zu bieten hat. Wenn man älter wird, geht diese Empfänglichkeit, diese Neugierde häufig verloren.

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