Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Eine Tradition mit Unterbrechung:

Katholiken- und Kirchentagsfahrten an St.-Anna

Nachdem wir beim Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund eine Auszeit genommen haben und der Katholikentag 2020 mit Blick auf den Ökumenischen Kirchentag 2021 ausgefallen ist, fällt die Katholiken- und Kirchentagsfahrt infektionsschutzbedingt 2021 leider erneut aus.

Am kommenden Donnerstag, dem 13. Mai, startet der dritte Ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main. Eigentlich hatten wir fest eingeplant, diesen nach zwei Jahren Kirchentagsfahrt-Pause mit Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe im Rahmen einer mehrtätigen Fahrt zu besuchen. Corona hat auch diesen Planungen einen Strich durch die Rechnung gemacht; inzwischen besteht der Ökumenische Kirchentag in diesem Jahr auch vor allem aus Online-Formaten.

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Kleine Fluchten aus dem Alltag

Ganz ruhig werden und die Stille spüren

Was tust Du in diesen Zeiten, um zwischendurch einmal wieder einen klaren Kopf zu bekommen? Und um etwas Abstand zu kriegen zu all den Dingen, die uns im Moment so nerven? Ich jedenfalls schwinge mich gern noch einmal für eine abendliche Runde auf mein Rennrad, gerade jetzt, wo die Tage abends noch schön lang sind. Ich tue das ohne jeden Profianspruch, aber wichtig ist mir dabei, den Fahrtwind und die Sonne im Gesicht zu spüren, ...

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Sind wir Helden?

Die Bundesliga läuft - vor leeren Stadien, ohne Jubel der Fans, die Tore feiern und sich in den Armen liegen. Vielleicht ja schon bald wieder.

Sind diese gut bezahlten Spieler unsere Helden? Vielleicht.

 

Wen die kommerzielle Welt des Fußballs gerade nicht so sehr berührt, sucht neue Idole, Vorbilder. Während der Pandemie rücken Menschen in unser Blickfeld, die ihren Dienst schon immer für uns ausgeübt haben. Jetzt aber nehmen wir sie verstärkt wahr.

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So faszinierend wie das Leben -

Beginn des besonderen Monats Mai

Meine Faszination für den 1. Mai liegt nicht an der Bedeutung, die dieser besondere Tag eigentlich hat.

Der 1. Mai ist nämlich eigentlich ein Feiertag in Deutschland, der in diesem Jahr auf einem Samstag gelegen ist. Für viele ist dieser Tag der Feiertag für Arbeit, deshalb wird er auch offiziell "Tag der Arbeit" genannt. An diesem Tag feiern wir, dass wir Arbeit haben oder setzen uns dafür ein, Arbeit zu bekommen oder wir protestieren gegen Umstände, die Arbeit erschweren. Gewerkschaften engagieren sich dabei besonders.

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Eine ansteckende Botschaft...

...gerade in Corona-Zeiten

Das Bild macht einen ziemlich alten Eindruck – was nicht täuscht, es stammt aus dem 12. Jahrhundert. Auch die dargestellte Tätigkeit wirkt antik: Ein Bauer sät per Hand. Das machen heute Maschinen und heraus kommt dank Düngen und Pflegen, auch wegen Pestiziden und Genmanipulation eine reiche Ernte, ganz so, wie auf dem Bild ganz rechts dargestellt.

Was also soll das Bild hier im Jahre 2021?

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An die Abiturientinnen und Abiturienten des Abiturjahrgangs 2021

„Denn Licht ist immer“ oder: „You’ll never walk alone“!

„Ein neuer Tag, wir treten heraus aus dem Schatten,

Entflammt, unerschrocken.

Ein neuer Morgen dämmert herauf, indem wir es sagen.

Denn Licht ist immer,

Wenn wir es nur in uns zu finden wagen.

Wenn wir uns zutrauen, es weiterzutragen.“

 

Mit diesen ermutigenden Worten ...

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Was wir von Dagobert Duck, Star Wars und Herr der Ringe lernen können

Ein Impuls

In dieser Woche las ich in einem katholischen Nachrichtenportal über Karl Lauterbach, dessen Bekanntheitsgrad in Zeiten der Pandemie sich ohne Frage um ein Vielfaches gesteigert hat, dass er in jungen Jahren eine nachhaltige Prägung durch die katholische Kirche erfahren habe, heute aber aus Bestürzung über den Missbrauchsskandal aus der katholischen Kirche ausgetreten sei. Dennoch bringe er der Kirche noch immer Sympathie entgegen und schließt auch einen Wiedereintritt nicht völlig aus. Ins Nachdenken gebracht hat mich seine Begründung: In unserer Gesellschaft, in der viele Menschen vor allem Macht und Geld im Visier haben, könnten die Kirchen Gegenpole darstellen, die für einen anderen Sinn im Leben nachhaltig eintreten.

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Gott, wo bist Du?

Wie Gott uns trotzdem nahe sein kann

Gott, wo bist Du? Eine Frage, die wohl jeder, der mit dem Wort „Gott“ noch etwas anfangen kann, schon einmal gestellt hat. Denn Gott ist nicht so anwesend in unserer Welt wie die Dinge, die uns umgeben, oder wie unsere Mitmenschen. Gott kann ich nicht anfassen oder wissenschaftlichen Experimenten unterziehen. Gott ist unseren Sinnen wie Sehen oder Hören nicht unmittelbar zugänglich. Gott beugt sich überhaupt nicht irgendwelchen Regeln, die ich oder andere womöglich gern hätten. Wenn Gott nicht so wäre, dann wäre er nicht Gott, sondern irgendein Popanz, den ich mir ausgedacht habe.

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Sei wesen-tlich

Wer bist Du? Was macht Dich, Dein Wesen aus?

Facebook spült tagtäglich schöne, witzige oder absurde Bilder in mein Bewusstsein, und wäre ich auf Instagram unterwegs, wäre die Bilderflut nochmal größer. Das eine oder andere Bild speichere ich ab – „für später“. Ein „später“, das nicht kommt, weil ich das Bild sowieso nicht mehr aufrufe…

Dieses Bild hingegen habe ich seit Ende Februar immer wieder angeschaut. 
Die Aufnahme an sich – nicht besonders komponiert. 
Bearbeitung mit Fotoshop – Fehlanzeige. 
Das Motiv – nicht „schön“: ein Sarg, aufgebahrt in einer Kirche.

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Fromm

Ein etwas anderer Anna-Impuls

Fromm – ein etwas anderer Anna-Impuls

Die „fromme Abteilung“ der St. Anna-Schule hat in der Lockdown-Zeit die sogenannten „Anna-Impulse“ veröffentlicht. Die Reaktionen darauf reichen von: „Welche Impulse?“ über: „Frömmelei“ bis: „Tolle Idee“.

Grund für mich, einmal über den Begriff „fromm“ nachzudenken.

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Ein zweifelhaftes Jubiläum

Ziemlich genau vor einem Jahr ging es los mit der Corona-Krise!

Ziemlich genau vor einem Jahr - Mitte März 2020 - ging es los mit der Corona-Krise! Ja tatsächlich: Schon ein Jahr stecken wir drin in diesem ganzen Schlamassel. Ich erinnere mich noch sehr genau an meine vorerst letzte “normale” Unterrichtsstunde am 12. März 2020: ohne Masken, ohne geteilte Gruppen und ohne Distanzunterricht. Es war in der Oberstufe, und wir haben schon ziemlich voller Sorgen auf das geblickt, was sich da anbahnte. Normalerweise zieht man ja an solchen Jahrestagen irgendwie Bilanz. Man schaut zurück und nach vorne, überlegt, was war und wie es weitergeht.

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Beeindruckende Frauen...

... prägten und prägen bis heute das Leben an der St.-Anna-Schule.

Möglicherweise habt ihr es mitbekommen: Am vergangenen Montag war "Weltfrauentag". Viel ist darüber geschrieben worden und es gab viele Portraits bekannter und verdienter Frauen zu lesen, sehen und hören. Es ist ein gutes Gefühl, an einer ehemaligen Mädchenschule zu arbeiten, an der ein gleichberechtigtes Miteinander im Alltag so selbstverständlich ist, dass es keiner täglichen Betonung bedarf.
Dass die katholische Kirche sich nicht leicht tut mit einer formalen Gleichberechtigung ist aus vielen Sichtweisen heraus bedauerlich und wird der Institution auch vielfach vorgehalten. An der Basis hier an der Schule ist davon wenig zu spüren - es herrscht ein gleichberechtigtes Miteinander auf allen Ebenen, ungeachtet des Geschlechts.

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Nimm dir Zeit

Als Maria drei Tage lang nach ihrem in Jerusalem verschütt gegangenen Sohn gesucht hatte, ihn schließlich im Tempel fand, ins Gespräch mit den Schriftgelehrten vertieft... Als sie die irritierende, unverständliche, vielleicht auch freche Antwort ihres Sohnes hörte, Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? – Da nahm sie sich Zeit und bewahrte all die Worte in ihrem Herzen. Sie dachte darüber nach – auch wenn sie nicht alles sogleich verstand. (Lk 2,41-52)

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Schönheit liegt im Detail

In der heutigen Zeit vergessen wir mehr und mehr, wie schön die Welt um uns herum eigentlich ist. Dinge, die wir für selbstverständlich halten, verbergen häufig eine überwältigende Schönheit, die sich uns offenbart, wenn wir uns die Zeit nehmen, sie für eine Zeit zu betrachten. Wir ignorieren die Welt um uns herum, zu beschäftigt einmal stehen zu bleiben und zu staunen. Und staunen kann man. Als Kind läuft man mit offenen Augen durch die Welt, offen für die Wunder, die sie uns zu bieten hat. Wenn man älter wird, geht diese Empfänglichkeit, diese Neugierde häufig verloren.

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Schulgemeinschaft an St.-Anna

Der Mensch ist ein Beziehungswesen - wann haben wir das einmal schmerzlicher erfahren müssen als jetzt in der Zeit des Lockdowns. Unsere Persönlichkeit wächst im Miteinander, in der Begegnung, in der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Geteilte Erfahrungen, geteilte Erlebnisse können wahre Schätze für die Beziehung zwischen uns Menschen sein.

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Die Kunst, im Zweifeln nicht zu verzweifeln

Wie oft zweifeln wir doch daran, ob etwas wahr ist, sei es, ob die Nudeln wirklich „al dente“ gekocht sind oder der Herd tatsächlich ausgeschaltet ist. Dies sind Beispiele für Zweifel an einfachen überprüfbaren Tatsachen. Aber man kann auch an seiner Entscheidung zweifeln. Habe ich genug für die Klassenarbeit gelernt? Genauso kann man auch an der Wahrheit einer Aussage zweifeln, besonders jetzt in Zeiten von Corona. Manchmal zweifeln wir aber auch an Personen, hinterfragen, ob uns dieser Freund oder diese Freundin wirklich mag. Nicht selten kommt es vor, dass wir an uns selbst zweifeln.

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Die alte Münze

Altes neu entdecken

Gehört Ihr auch zu denen, die die Corona-Zeit nutzen, um mal wieder richtig aufzuräumen? Ich jedenfalls gehöre dazu, und dabei ist Manches wieder aufgetaucht, das ich schon lange vermisst habe. Zum Beispiel diese alte Münze, die ihr auf dem Bild hier seht. Ich habe sie vor vielen Jahren im Garten des Hauses eines Pfarrerskollegen von mir gefunden. Sie ist fast 200 Jahre alt, und offenbar hat sie schon jemand vor langer Zeit dort verloren. Mein Kollege hat mir erzählt, dass in seinem Haus schon damals Pfarrer gelebt haben. Ob es einer von ihnen war, dem sie gehört hat? Die Münze ist eines der ältesten Dinge, die ich persönlich besitze. Habt ihr auch solche alten Schätzchen aus längst vergangenen Zeiten? Was ist wohl der älteste Gegenstand, den ihr habt? Und wie ist er zu euch gekommen? Was verbindet euch mit ihm? 

Mich erinnern solche Dinge immer daran, dass wir nicht die erste Generation von Menschen sind, die auf diesem Planeten leben. Wir gehören hinein in eine lange Folge von Generationen. Diese Menschen haben uns so viel hinterlassen. Materielle Dinge wie meine alte Münze. Aber auch Vieles, das man nicht mit Händen greifen kann. Unsere Kultur, unsere Art zu leben, zu denken und zu fühlen. Und auch unseren Glauben. Niemand musste den Glauben erst erfinden...

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Hoffnung spenden

Menschen gedenken

Liebe Schulgemeinde.

Heute möchten wir in dieser harten Zeit etwas Hoffnung spenden, Hoffnung an alle von euch. Aber vor allem möchten wir der Menschen gedenken, die an oder mit dem Corona-Virus verstorben sind, und Hoffnung möchten wir vor allem auch den Menschen spenden, die den Tod eines Angehörigen oder Bekannten miterleben mussten, und denjenigen, die in diesem Moment um die Gesundheit eines anderen Menschen bangen. In diesen traurigen Momenten hilft es, gemeinsam etwas Hoffnung am Ende des langen Tunnels zu sehen; vielleicht, indem man eine Kerze anzündet. Die Kerze als Symbol der Anteilnahme...

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Was uns trägt…

Gemeinsam mit euch

Gemeinsam möchte ich mit Euch darüber nachdenken, wie wir es geschafft haben, das letzte Jahr mit seinen großen Herausforderungen zu meistern. 
Was trägt uns in dieser Zeit? Woraus schöpfen wir unsere Kraft, was tut uns gut und schenkt uns Lebensfreude? 
Manchmal sind es für mich auch einfach die kleinen Dinge im Leben, über die ich mich besonders freuen kann, wie etwa ein schöner Blumenstrauß, den ich am Wochenende von einem lieben Menschen geschenkt bekommen habe.

Was euch trägt, habt ihr in den letzten Tagen in einer Word Cloud zusammen getragen, die wir euch hier zur Ansicht und Ermunterung präsentieren. Vielen Dank euch allen für die vielen schönen Beiträge!

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Maske tragen in Karneval und Alltag -

aber nicht vor Gott

Wenn man vor einem Jahr einhundert Menschen gefragt hätte, was sie mit dem Wort "Maske" verbinden, so wäre geschätzt zu mehr als 90% die Assoziation "Karneval" gefallen. Buntes Treiben in Straßen und Kneipen, tanzende und fröhliche Kinder in Verkleidungen und ausgelassene Partymusik. All das wäre in all den Jahren zuvor selbstverständlich mit "Maske" verbunden worden - und rufen wir uns für einen Moment diese Bilder und Emotionen hervor, die wir selbst im eher karnevalsfernen Wuppertal in uns tragen: Bunt... Orden... Umzüge... Kamelle... Alkohol... Luftschlangen... Pfarrkarneval... Masken... All das wirkt weit entfernt wie aus einer anderen Welt. Der Radiosender 1live hat hierzu bereits eine Serie produziert "1live History". Darin kramt der Sender satirisch "in der Geschichtskiste und blickt zurück auf das Leben der Menschen in einer anderen Zeit. Die Älteren von euch werden sich erinnern: Früher trafen sich Menschen an einem Ort namens Club. Sie bejubelten Sportmannschaften in einem Stadion, und sie feierten sogenannte WG-Partys mit vielen Menschen, die sie kannten." (Quelle 1live-Homepage).

Und so kommen wir nun zurück in die Realität des Jahres 2021 und fragen 100 Menschen, was sie mit dem Wort "Maske" verbinden, und direkt tauchen Bilder von Alltagsmasken, FFP2-Masken und sonstigen Mund-Nasen-Bedeckungen vor dem geistigen Auge auf, die zum täglichen Begleiter geworden sind.

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