Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Sicherheit geht vor –

spannende Verkehrserziehung durch die Wuppertaler Polizei

Eine aufregende Situation für die St.-Anna-Fünftklässler letzten Dienstag und Mittwoch: Der Lehrer kommt nicht allein in den Klassenraum, sondern in Begleitung eines Polizisten. Natürlich – das wissen alle schon - geht es um keine Verwarnung oder Verhaftung, sondern Herr Geeven, zuständig für Verkehrserziehung bei der Wuppertaler Polizei, wird eine Doppelstunde lang mit den Schülerinnen und Schülern über angemessenes Verhalten im Verkehr und über immer wieder auftauchende Fehler sprechen. Das Ganze findet nicht nur zwischen vier Wänden, sondern auch vor Ort statt; im zweiten Teil steht ein Rundgang durch das Viertel, in dem St. Anna liegt, auf dem Programm.

Im Klassenraum dreht sich das Gespräch zunächst um verschiedene Verkehrsstandardsituationen und aus der hohen Beteiligung der Klasse wird deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler Verkehrsabläufe genau beobachten und sich Experten nennen dürfen. Was lenkt beim Autofahren ab? - natürlich steht das Handy ganz oben auf der Sünden-Liste. Wie soll man sich im Bus verhalten? - erst die Aussteigenden heraus lassen, Krach vermeiden, älteren Leuten Plätze anbieten. Darin sind sich alle einig. Wodurch entstehen Auffahrunfälle? - viele Schüler wissen aus eigener Erfahrung, dass das mit dem Abstandhalten zu tun hat. Sogar die Bremsweg-Formel wird angesprochen, was den Mathelehrer freut.

Beim Gang durch die Straßen rund um St. Anna macht Herr Geeven die Klasse auf versteckte Gefahren aufmerksam, z.B. wo auf dem Bürgersteig Gefahren lauern, nämlich an Einfahrten, und übt ein angemessenes Verhalten ein. Der Höhepunkt ist dann am Schluss die Vorführung eines Verkehrsunfalls, wo die Schüler „live“ sehen können, was ein 30 km/h schnell fahrendes Auto mit einem menschlichen Körper macht. In diesem Fall ist es natürlich ein Dummy, beeindruckend genug.

Das abschließende Gespräch endet mit einer Fragerunde an Herrn Geeven. Neben Verkehrsthemen wird natürlich auch nach der Pistole gefragt, die er für alle sichtbar trägt. Da gibt der Polizist gerne Antwor. Es ist nach dem Verkehrsunterricht im Kindergarten und in der Grundschule erstmal die letzte offizielle Begegnung von Polizei und Kindern vor dem Führerschein. Die Schüler behalten diese Begegnung in guter Erinnerung, wie man nachher feststellen kann. Sie erzählen von einzelnen Themen und Situationen, die sie genau behalten haben. Schön, wenn das in der Praxis nützen und schützen würde. Dank an Herrn Geeven und an die 5er-Klassen, die sich nach Auskunft der Polizei richtig gut verhalten haben.

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