Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

St.-Anna-Schüler/innen übergeben Basar-Spende vor Ort

Eindrucksvolle Begegnungen in der Favela Santa Marta

Hier geht´s hinein in die Kinderkrippe
Maria e Marta in der Favela Santa Marta. Unsere Schüler Steen Ole und Leon folgen Alba Koschorke von der Corcovado Schule hinein in die beengten Räume in der Favela.

Die 24 Ausschauschüler/innen unserer Schule, die es in diesem Sommer in die brasilianische Stadt Rio de Janeiro verschlug, hatten neben dem für die weite Notwendigen auch eine Menge Spendengelder im Gepäck, und zwar vom St.-Anna-Basar 2015. Das galt es, sozialen Einrichtugen in der Millionenmetropole für dringend benötigte Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, u.a. in der Kinderkrippe Maria e Marta in der Favela Santa Marta.   

Neben vielen faszinierenden Dingen und Erfahrungen, die Rio und der Bundesstaat Minas Gerais, in dem die St.-Anna-Austauschschülerinnen auch einige Tage reisten, zu bieten haben, so bleiben doch auch eher ernüchternde Begegnungen in Erinnerung, etwa die beim Besuch der Favela Santa Marta, gleich hinter der Corcovado-Schule in Botafogo an einem Berg gelegen. Dort hinein haben wir uns begeben, um Spendengelder vom St.-Anna-Basar 2015 an eine Kinderkrippe vor Ort zu übergeben und uns die dortigen Gegebenheiten und Lebensumstände einmal aus nächster Nähe anzusehen. Um es kurz zu machen: Obwohl diese Favela zu den urbanisierten und befriedeten der Millionenstadt Rio de Janeiro zählt – sogar Michael Jackson hat sich für den Video-Dreh seines Hits ”They Don´t Care About Us“ hier herein getraut -, überkamen uns doch viele mulmige Gefühle und auch Erschrecken vor den widrigen und unwirtlichen Umständen, unter denen Menschen hier leben müssen, allerdings auch Erstaunen und Hoffnung angesichts der vielen Menschen, die sich im Kampf gegen das Elend selbstlos engagieren!
Mit unserem Spendenbeitrag unter anderem für die Kinderkrippe Maria e Marta in der Favela Santa Marta – dort wird von unserer Geld ein neuer Gasherd (R$ 1.202,43) angeschafft, damit die Kinder wieder besser beköstigt werden können; der alte Herd lässt sämtliche Töpfe durchbrennen... – hoffen wir, das wohltätige Arbeiten der Menschen sowie das Leben und Lernen der Kinder dort etwas erleichtern zu können. Weitere Spendengelder vom St.-Anna-Basar sind an die Kinderkrippen Santa Marta (R$ 1.170,22), Santa Ignez (R$ 557,22; das Casa Santa Ignez besteht seit 1919 und hilft den Comunidades (favelas) da Rocinha e do Parque da Cidade. Rund 250 Kinder im Alter von 2 bis 10 Jahre werden dort jeden Tag empfangen. Die Kinder bekommen eine pädagogische Unterstützung während die Eltern arbeiten) und Santa Clara (R$ 1.320,00; die Kinderkrippe hat zurzeit 80 Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren. Sie ist für Kinder alleinerziehender Mütter und armer Familien gedacht, die arbeiten müssen und eine sichere Aufbewahrungsstätte für ihre Kinder brauchen.) für pädagogisches Material und Milchpulver oder solch nützliche Dinge wie Ventilatoren und Mülltonnen geflossen, und das Centro Communitário Parque Unidos de Acari erhält endlich eine neue Klimaanlage (R$ 1.238,27), um gerade die hochsommerlichen Temperaturen im Dezember und Januar erträglicher zu machen. 
Für alle Teilnehmer/innen am Schüleraustausch mit der Corcovado-Schule in Rio de Janeiro war es ein besonderes Erlebnis zu sehen, wie mit dem Spendengeld des St.-Anna-Basars Sinnvolles und Hilfreiches an zum Teil elendem Orte getan werden kann. Auf jeden Fall reifte spätestens nun der Gedanke bei allen Beteiligten, diese Hilfestellungen mit der Fortsetzung des Austauschprogrammes unserer Schule mit der Corcovado-Schule in Rio de Janeiro weiter fortzuführen und, wenn möglich, sogar noch auszubauen.

 

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Die St.-Anna-Schüler/innen besichtigen die Kinderkrippe und müssen dabei ganz eng zusammen rücken; so bekommt man allerdings auch ein Gespür dafür, unter welchen Bedingungen hier gelebt und gelernt wird.

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Auf diesem defekten Herd wird für die vielen Kinder gekocht, die in der Kinderkrippe Maria e Marta Gelegenheit erhalten, zu lernen und einen geregelten Tagesablauf kennen zu lernen, während die Eltern arbeiten gehen. Außerdem geraten sie so nicht in die Fänger verbrecherischer Elemente, die Kinder gerne als ihre Helfer einsetzen.

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Diese schmalen und verwinkelten Wege führen durch die Favela Santa Marta. Auf diesen müssen die Kinder in der Favela versuchen, ihren Weg in ihr Leben zu finden, was ganz und gar nicht einfach ist.

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