Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Studienfahrten und Rom-Fahrt 2019

Alle Jahre wieder: Die Schüler/innen der Jahrgangsstufe Q2 sind in ihren Leistungskursen auch 2019 unterwegs durch Europa und besuchen spannende und faszinierende Orte und begegnen dort ebensolchen Menschen und kulturellen Gepflogenheiten. Politisch brisante, aber auch in vielerlei anderer Hinsicht interessante Metropolen sind derzeit sicherlich Rom - hierhin begeben sich Schüler/innen aus Lateinkursen der EF - und Dublin. Geschichte und aktuelle Politik, Regierungsumbildung und Brexit, bestimmen das Leben der Menschen dort derzeit maßgeblich. Musik-, Kunst-, Geschichts-, Pädagogik- und Deutsch interessierte Schüler/innen genießen die österreichische Hauptstadt Wien und sicherlich auch die Kaffeehäuser dort oder die Eitrige (Käsekrainer). Die Venezianer werden sich bestimmt der ungeheuren Faszination der Lagunenstadt und ihrer Umgebung nicht entziehen könne. Bayerische Lebensart und Technik wollen in München im Englischen Garten und im Deutschen Museum hautnah erlebt werden.

Es werden sicherlich ganz viele, unterschiedliche Eindrücke sein, die unsere Schüler/innen mit zurück nach St. Anna nehmen, wenn sie in der nächsten Woche an der Schule zurück erwartet werden. Eines allerdings dürften alle Reisende gleichermaßen erlebt und empfunden haben, nämlich eine große Begeisterung für ein grenzenloses Europa und den Willen, sich dieses gemeinsame Europa nicht von zerstörerischen, nationalistischen Kräften kaputt machen zu lassen. Die St.-Anna-Schule wird ihre Schüler/innen in ihrer Weltoffenheit und Toleranz auch weiterhin nach Kräften unterstützen.

Allen Studien- und den Rom-Reisenden wünsche wir unvergessliche Tage in Europa.

Hier geht es zu den Reiseberichten aus München, Venetien, Dublin, Wien und Rom und spannenden Fotos:...!

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ROM

Die etwas feuchte Luft warf ihren Schatten voraus, als der Flieger pünktlich - von ein paar Turbulenzen geschüttelt - auf der Landebahn von Fiumicino aufsetzte.
Die erste Studienreise der Lateinschüler von St.-Anna aus der EF nach Rom hatte damit also begonnen.
Am Abend gab es einen ausgedehnten Spaziergang durch die leuchtenden und pulsierenden Straßen der „Ewigen Stadt“, bei dem der Besuch der Fontana di Trevi nicht fehlen durfte, um eine Rückkehr sofort sicherzustellen. Bei einem gemeinsamen Essen auf dem Campo dei Fiori ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Der nächste Tag wird schließlich anstrengend...

Auf den Spuren von Petrus und Paulus

Nach dem Frühstück brachen wir pünktlich zur Porta Maggiore auf und begutachteten das in der Nähe gelegene Grab eines Freigelassenen, der sein Glück als Bäcker gemacht hatte.
Dann besuchten wir die Pilgerkirche Santa Croce in Gerusalemme, wo sich zahlreiche Reliquien, z.B. Teile der Dornenkrone und des Kreuzes Jesu, befinden. Anschließend suchten wir St. Giovanni in Laterano auf, heute noch eine der bedeutendsten Pilgerkirchen Roms. Im Zentrum der Verehrung stehen die Häupter der beiden bekanntesten Apostel Petrus und Paulus, die sich in einem goldenen Schrein befinden.
In der erzwungen langen Mittagspause musste ein Teil der Gruppe (die Lehrer und drei Schüler) die Polizei aufsuchen, da ein Schüler, dessen Name nicht genannt werden sollte, seinen Personalausweis verloren hatte, ohne den er nicht wieder heimreisen kann.
Nach der Pause traf sich die ganze Gruppe am Kolosseum, um stadtauswärts die Basilika St. Paolo fuori le mura zu besuchen, die auf dem Grab des uns schon gut bekannten Paulus entstand.
Den Abend ließen wir in Kleingruppen aufgeteilt in Restaurants und auf den Straßen Roms ausklingen, bevor es zurück ins Hotel ging.

(Autoren: Elias Brieden, Philip Folkerts)

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Reiseberichte aus Rom, der dritte Tag:

Florian Barth:
Am dritten Tag beschäftigten wir uns viel mit den alten Römern und den Ruinen ihrer Zivilisation. Nachdem wir zuerst das "Amphitheatrum Flavium" bzw., unter dem Namen, unter dem es bekannter ist, das Colosseum, besuchten, wendeten wir uns dem Palatin zu. Beim Laufen durch die Ruinen sahen wir die Palastanlage Kaiser Domitians, das „Haus des Romulus“ und vieles mehr. Vom Palatin aus hatten wir einen guten Ausblick auf das Forum Romanum und hörten einen Vortrag über die Basiliken.

Karlotta Blume und Elena Lecou:
Unser zweiter richtiger Tag in Rom. Wie schon am Tag davor ging es für uns in der frühen Morgensonne los: mit dem Bus ging es zu allererst zum Kolosseum, dessen beeindruckenden Wände uns einen Einblick in das antike Rom und gleichzeitig einen Schutz vor der Sonne gewährt haben. Unsere Kolosseum-Experten informierten uns über alles rund ums antike Bauwerk. Danach ging es für uns zum Palatin. Natürlich durfte der Gang durch das Forum und die Traiansmärkte nicht fehlen. Bei unserem Gang sind wir auch an einigen antiken Triumphbögen vorbei gekommen, wie zum Beispiel am Konstantinsbogen.
Um den Tag abzurunden, fehlte nur noch gutes, italienisches Essen. Also gingen wir alle zusammen in den Gassen von Trastevere essen.
Und so ließen wir unseren dritten Abend langsam ausklingen.

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DUBLIN

Das erste Gruppenfoto aus der irischen Hauptstadt. Nach einem Gefängnisbesuch im Kilmainham Goal - hier waren viele Iren durch die britischen Besatzer inhaftiert und das Gebäude war anschließend auch Filmkulisse - stand ein Gang ins EPIC auf dem Programm. Das neue Museum am Liffey Fluss ist eine der modernen Attraktionen der Stadt und zeigt dem Besucher Irlands alles, was das wunderbare Land zu bieten hat.

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Aus Dublin heraus an die raue, irische See begeben sich die "Iren" von St. Anna zum Cliff Walk in Howth.

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WIEN

Erste Impressionen aus der österreichischen Hauptstadt Wien. Ankunft am Wiener Bahnhof und gleich hinein in die Attraktionen der Stadt, z.B. zum Stephansdom in der Innenstadt im 1. Bezirk.

Grüß Gott, Wien

Bei strahlendem Sonnenschein startet die Q2 ihren Besuch in Wien

Montag / Dienstag Tag 1:

Am Montagabend ging es für uns, 28 Schüler und Schülerinnen der Q2 sowie 3 Lehrer und Lehrerinnen los. Von Düsseldorf aus sollte uns der Night-Jet nach Österreich bringen und nach 13 Stunden Zug-Fahrt, in mehr oder weniger ausreichend großen Betten, erreichten wir dann auch endlich unser Ziel: Wien, die liebenswerteste Stadt der Welt.
In Wien angekommen, ging es erstmal mit den ÖPNV zu der Jugendherberge im Zentrum von Wien, wo wir unser Gepäck abstellten, uns kurz frisch machten und trotz unserer Müdigkeit in den ersten Programmpunkt starteten, eine zweistündige Stadtführung im Herzen von Wien. Unser Stadtführer führte uns vom Stephansdom über das Wohnhaus des bekannten Musikers Mozart zu der Hofburg und weiteren Sehenswürdigkeiten, um seine Führung schließlich am Wiener Opernhaus zu beenden. Dabei erklärte er uns viele interessante und spannende Fakten über Wien und seine Sehenswürdigkeiten. Nach einem Schüler-Referat über die kulinarischen Spezialitäten Wiens ging es für eine Pause zurück zur Jugendherberge. Die knappe Zeit nutzen wir für eine Dusche, ein kurzes Nickerchen oder aber einfach nur zum Ausruhen, sodass wir dann gestärkt in den letzten Programmpunkt für diesen Tag starten konnten: ein gemeinsames Abendessen im „Zentimeter“, einem gemütlichen Szene-Lokal um die Ecke. Lecker war es!

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Tag 2: Ein Tag im Glamour der Vergangenheit

Nach dem gestrigen Tag hatten wir heute die Möglichkeit, das Programm entspannter zu beginnen. Auf dem Plan stand der Besuch der Wiener Staatsoper am Vormittag und der Besuch von Schloss Schönbrunn am Nachmittag.
Die von außen schon beeindruckend aussehende Oper konnte von auch innen ihrem Namen alle Ehre machen, kurzum, wir waren fasziniert von der Inneneinrichtung. Ins Auge stach besonders die Ausstattung und Verzierung des Zuschauerraums in rot-gold. Während unseres Besuchs waren auf der Bühne die Bühnenbild-Arbeiten schon voll im Gange, da Proben und Aufführungen kurz bevorstanden, so z.B. la Traviata von dem berühmten Opernkomponist Giuseppe Verdi, die am gleichen Abend aufgeführt werden sollte. Schnell wurden die Handys gezückt, um ein Bild der prunkvollen Inneneinrichtung zu machen. Die Führung durch die Staatsoper konnte Aufschluss über Baustil und Geschichte geben und war sehr interessant.
Im Anschluss konnten wir Wien privat erkunden. Hier standen z.B. eine Kutschenfahrt, ein Museumsbesuch oder typisch Wiener Gerichte auf dem Programm. Einige gönnten sich allerdings auch eine Auszeit im Hostel.
In der zweiten Hälfte des Tages besichtigten wir gemeinsam das Schloss Schönbrunn. Den Aufenthalt im Schlosspark nutzten wir, um Fotos zu machen oder die Aussicht über Wien zu genießen. Die anschließende Tour durch das Schloss und die im Ursprung unveränderten Räume des Kaisers und der Kaiserin verdeutlichten uns, wie die Adelsfamilie zur damaligen Zeit lebte. Eine insgesamt beeindruckende Tour und somit: ein Tag im Glamour der Vergangenheit.
Abschließend wurde auch dieser Tag natürlich in einer der zahlreichen Wiener Gaststätten beendet.

Tag 3: Abwechslung pur

Tag 3 unserer Studienfahrt begann mit einem gemeinsamen Frühstück, doch schon bald trennten sich die Wege für die Gruppe. Während die Pädagogik LKs sich auf den Weg zum GRG 12 Rosasgasse, einem Gymnasium und Realgymnasium im Herzen Wiens, aufmachten, um das österreichische Schulsystem hautnah kennenzulernen, begaben sich die Historiker auf die Spuren des “Roten Wiens” zur Zeit der 1920er Jahre, wo sie in einer Führung mehr über die historischen und politischen Hintergründe der damaligen Zeit erfahren konnten. Eine Führung der besonderen Art erlebten die Pädagogen während ihres Schulbesuchs. Neben einem informativen und kurzweiligen Vortrag der Direktorin sowie einem Rundgang durch die Schule war der Höhepunkt des Besuchs ohne Zweifel die Vorführung der schuleigenen, von Kollegen und Schülern über Jahre erbauten Tesla-Anlage, die zu „elektrisierenden Erlebnissen“ innerhalb unserer Schülergruppe führte.
Während der Mittagspause trafen sich die getrennten Gruppen wieder, um z.B. das Sissi Museum zu besichtigen oder eine gute Tasse Kaffee in einem Café zu genießen.
Gegen 16.00 Uhr stand der Besuch der UNO-City auf dem Programm. Trotz kleinerer Schwierigkeiten konnten wir eine zwar kurze, aber sehr informative Führung genießen und nutzten im Anschluss das gute Wetter, um noch ein wenig die sommerliche Atmosphäre an der Donauinsel zu genießen.

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Tag 4: Auf den Spuren Freuds und Hundertwassers

Am Freitagmorgen ging es für uns bereits früh ins Wiener Burgtheater. Dort wurden wir durch eine der bedeutendsten Bühnen Europas sowie das zweitälteste europäische und größte deutschsprachige Sprechtheater geführt. Besonders beeindruckend war die der Akustik dienende Architektur im Zuschauerraum sowie die einzigartige Deckenbemalung namenhafter Künstler wie Gustav Klimt. Daraufhin sollte es für einen Teil unserer Gruppe unter der Leitung von Frau Villa Pinero und Frau Schabel in Richtung Sigmund Freud Museum gehen. Dies zeigt in Freuds ehemaliger Praxis und Wohnung eine Ausstellung zur Psychoanalyse und zum Leben Sigmund Freuds. Bedauerlicherweise war aufgrund von Umbauarbeiten nur ein Teil der Ausstellung zu besichtigen. Derweil besuchte der andere Teil der Gruppe unter der Leitung von Herrn Bold das Hundertwasserhaus, welches zu den architektonischen Highlights Österreichs zählt und Besucher aus der ganzen Welt anzieht. Gestaltet von Friedensreich Hundertwasser ist es eine soziale Wohnanlage, die ein natur- und menschengerechtes Wohnen ermöglichen soll. Danach bestand noch für alle die Möglichkeit, das Albertina Museum zu besuchen, in dem unter anderem Werke der Künstler Monet und Picasso ausgestellt waren. Zum Abschluss des Tages ging es nach anfänglichen Schwierigkeiten ins Theater. Anlässlich der in Österreich anstehenden Wahlen stand ein Theaterstück mit dem Thema Migration an, um auf die politische Situation hinzuweisen. Am Abend hieß es dann Koffer packen für die anstehende Abreise am Samstag.

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Tag 5: Bye Bye Wien!

Samstagmorgen, der Tag der Abreise, begann mit einer Führung durch die Katakomben des Stephansdoms. In diesen sind die sterblichen Überreste der Habsburger begraben sowie die Gebeine der Erzbischöfe und Kardinäle. Interessant ist auch, dass unterhalb des Doms die Pesttoten in Massengräbern entsorgt worden sind. Außerdem gibt es innerhalb der Katakomben eine Kapelle, in der jeden Sonntag eine öffentliche Messe stattfindet.
Nach Ende der Führung bekamen wir Schüler Freizeit, um Wien ein letztes Mal zu erkunden.
Um 19.15 Uhr war Treffpunkt für alle Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrer an der Jugendherberge. Die am Morgen bereits verstauten Koffer wurden abgeholt und es folgte die Abreise von der Jugendherberge. Daraufhin fuhren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Bahnhof. Um 20.41 Uhr verließen wir pünktlich den Wiener Hauptbahnhof und traten unseren Heimweg an.
Am Sonntagmorgen, um 8.42 Uhr, erreichten wir unser Ziel, den Düsseldorfer Hauptbahnhof.
Nach dieser erfolgreichen, informativen und lustigen Studienfahrt verabschiedeten wir uns von diesen schönen gemeinsamen Woche.
Servus Vienna.

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München

Auch die Studienfahrt nach München war sehr ereignisreich, denn die Teilnehmer hatten die Gelegenheit das Deutsche Museum und auch die Bavaria Filmstudios (siehe Foto) zu besuchen.

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