Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Stufe 9 auf Besinnungstagen

Auch dieses Jahr fuhren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 auf Tage religiöser Orientierung und verbrachten 3 Tage zusammen mit ihren Klassenkamerad/innen.

Wie jedes Jahr an unserer Schule fanden auch dieses Jahr die Tage der religiösen Orientierung, oder auch Besinnungstage genannt, für die Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 statt.

An einem Montag Anfang November machte sich jede Klasse der Stufe 9 auf den Weg zu einer Jugendbildungsstätte, die man sich wie eine Art Jugendherberge vorstellen kann, wo sie dann die nächsten drei Tage verbrachte. Die Klassen gingen in verstreute Richtungen, wobei Klassen nach Essen und Hagen fuhren und andere nach Odenthal und Euskirchen.

Der Zweck der Tage religiöser Orientierung ist es, die Schülerinnen und Schüler mit Themen zu beschäftigen, welche aktuell sind und in ihrem Interesse liegen. Dafür konnten sich die Schülerinnen und Schüler nach einem kurzen Rundgang über das jeweilige Gelände in Gruppen einteilen oder entscheiden, ob sie als Klasse zusammen bleiben und an den Themen arbeiten wollen. Die jeweiligen Gruppen beziehungsweise die Klasse wurden von Teamern geleitet. In den Gruppen konnten die Schülerinnen und Schüler sich dann selbständig für ein Thema entscheiden. Dabei sind Themen wie Zukunftsträume, Vertrauen, Liebe, Partnerschaft, Freundschaft oder Psychologie ausgewählt worden.

In den Gruppen wurde das ausgewählte Thema behandelt, indem Aufgaben, wie zum Beispiel das Beantworten von Fragen wie: " Wo sehe ich mich in 30 Jahren?" oder" Was bedeutet Freundschaft für mich?" dazu bearbeitet und besprochen wurden. Jeder konnte frei entscheiden, was und wie viel er sagt, wobei auch zu Anfang versichert wurde, dass alles Gesagte in der Gruppe und bei den Teamleitern bleibt. Neben diesen Aufgaben wurden auch viele Spiele, welche Teamfähigkeit fordern, gespielt, wie zum Beispiel das Verteilen des Gleichgewichtes auf einer Wippe, während die ganze Gruppe auf der Wippe steht, oder ein Stuhlspiel, bei dem sich die Schülerinnen und Schülern auf den Stühlen halten müssen, während jede Runde ein Stuhl weggenommen wird, bis am Ende sich die versammelte Gruppe nur noch auf drei Stühlen hält. Bei diesen Spielen war vor allem auch Vertrauen untereinander gefordert. Zwischen diesen sogenannten "Einheiten" , in denen man in den Gruppen gearbeitet, geredet und gespielt hat, stand den Schülerinnen und Schülern auch Freizeit zu, die sie frei gestalten konnten. Dazu gab es Gemeinschaftsräume, in denen zusammengesessen oder Tischtennis und Ähnliches gespielt wurde, und große Außengelände, auf denen z.B Fußball gespielt oder abends an einem Lagerfeuer zusammengesessen wurde. Auch ein Meditationsraum wurde bereitgestellt, in dem man einen Moment der Ruhe ergattern konnte. Vor allem die morgendlichen und abendlichen Impulse, bei denen man sich in der Kapelle versammelte, bleiben in guter Erinnerung. Diese Impulse sollten durch Gespräche, vorgetragene Texte oder kurze Filme zum Denken anregen und dazu dienen, den Tag Revue passieren zu lassen.

Nach diesen drei spannenden Tagen mit der Klasse ging es dann aber am Mittwoch für die Klassen wieder zurück nach Wuppertal.

Zum Ende waren sich viele Schülerinnen und Schüler darin einig, dass die Tage religiöser Orientierung eine schöne Erfahrung waren und der ganzen Klasse gut taten.

Text: Elena Lecou-Psirras

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Hier wurden Gedanken notiert oder es wurde einfach nur die Anwesenheit dokumentiert: Auf jeden Fall fand die Tafel im Essener "Schloss" reichlich Zuspruch durch Kreide!

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