Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Traditionen gehören gepflegt!

Die Q2 von St. Anna zeigt sich wie üblich sehr musikalisch!

Eine liebgewonnene Tradition ist das Stufenkonzert der Q2 an der St. Anna Schule. Einmal im Jahr, wenn es draußen ungemütlich wird, zeigen sich die Schüler des Abiturjahrgangs von ihrer schönsten musikalischen Seite. Und so mancher Lehrende dürfte überrascht gewesen sein, was die Schülerinnen und Schüler neben den fachlichen Kompetenzen in Mathe, Physik, Bio, Chemie und Informatik noch so alles drauf haben.

 

Wie jedes Jahr gab es eine bunte Mischung aus Klassik, Rockmusik, Musik von alten bereits toten Russen und jungen, sehr lebendigen Bands; Robert Schumann schaute selbstverständlich auch vorbei, abgerundet von einem fast professionell agierenden Stufenchor. Und natürlich durfte auch die Lehrerband feat. Peter „The Hausmeister“ Kreitz nicht fehlen. Wie gesagt: fachliche Qualifikation, Stundenplan und Stundenvolumen sind das Eine, künstlerische Fähigkeiten und das gemeinsame Erleben von Musik in Gemeinschaft einer Jahrgangsstufe, die in einem Jahr bereits woanders wirken wird, sind das Andere. Mit demselben Stellenwert.

 

Und so bekamen die fast 300 Gäste ordentlich was geboten: Marcel Weihs startete mit einem bunten Medley altbekannter Popsongs am Klavier (Herr Thüner hätte gerne mitgesungen, durfte aber wohl nicht...). Nach seiner „Evolution Of Music“ übernahm er zusammen mit Leonie Lang die Moderation des Abends. Die beiden führten nun mit viel Wortwitz durchs Programm. Es folgte Katharina Döll mit einer Klavierversion von Bruno Mars’ „When I Was Your Man“; Matthias Weiß und Marius Hochstein präsentierten am Klavier und am Kontrabass ihre Interpretation der „Valse Miniature 1 No 2.“ von Serge Koussevitzky. Matthias Weiß blieb auch für das folgende Stück von Robert Schumann am Klavier und wurde von seinem Freund Jonah Näckel am Cello begleitet. Die beiden haben übrigens am Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit dem hier dargebotenen „Adagio und Allegro op. 70“ erfolgreich teilgenommen. Dass beide ihre Instrumente beherrschen, konnte man hier sehen und hören. Nadine Stenzel stand danach ganz alleine auf der Bühne und präsentierte mit „Ghost“ von Mike Shinoda ein Stück, was Ihr auch persönlich sehr viel bedeutet. Kartrin Ringelmann, Letizia Grisi und Alexia Tympa performten sich gut aufgelegt durch „I’m no good“ der seligen Amy Winehouse, gefolgt von Ellie Gouldings „Burn“. Das 60er Jahre Feeling hätten selbst Diana Ross und ihre Supremes nicht besser hinbekommen. Den ersten Teil des Abends beschlossen dann „Smells Like Teen Spirit“, die ein Medley von Michaels Jacksons bekanntesten Hits präsentierten. Das ist an sich nichts Besonderes, dass die Songs allerdings von einem Streicherensemble interpertiert wurden, sehr wohl. Das Publikum applaudierte heftig.

 

In der Pause kamen Gäste und MusikerInnen zusammen: kühle Getränke, Süßigkeiten und Hotdogs, bei denen man sich offensichtlich an den Snacks einer schwedischen Möbekette orientierte, sorgten für die nötige Stärkung  im zweiten Teil. Der startete mit der Band Kuruba, ein Projekt, in dem junge Geflüchtete gemeinsam  mit Jugendlichen aus Wuppertal Musik machen. Die Band spielte neben einem Coversong von Oasis auch eigene Kompositionen. Die dezent arrangierten Songs klangen hervorragend und dieses Projekt und das Engagement der jungen Musiker unter ihrem Leiter Björn Krüger zeigt, dass Musik in der Tat alle Grenzen überwinden kann. Musik versteht eben jeder.

 

Das zeigte auch die allseits beliebte und mittlerweile fest etablierte Lehrerband, die sich eigens für den Abend neue Stücke vorgenommen hat und mit dem Referendar Artur Pryskala gleich auch noch einen neuen Sänger dabei hatten. Und so rockte man sich durch die Musikgeschichte: von uralt (Uriah Heeps „Easy Livin’“) bis ziemlich neu (Nickelbacks „After The Rain“).  Man nahm sich dabei auch die Freiheit, z.B. den alten OMD Hit „Enola Gay“ aus den 80ern ein kleines bisschen zu entstauben und etwas aufzurocken. Früher war alles besser, aber früher ist eben auch früher.

 

Es folgte dann der Stufenchor der aktuellen Q2, von dem wir hoffentlich noch mehr hören werden, denn bis zum Abitur ist ja noch Zeit. Seine Version von „Say Something“ von A Great Big World war genau das richtige Stück, um nach dem Lärm der Lehrerband den Abend, feierlich und sinnlich zu beschließen. Donnernder Applaus für einen insgesamt sehr schönen Abend, der mit 1600,- an Einnahmen auch die Abi Kasse ordentlich auffüllen wird. Und natürlich gelingt so ein Event nur, wenn alle mit anpacken. Nicht zuletzt geht daher ein dickes Dankeschön an die vielen Helfer, die ihre Freizeit geopfert haben und dies gilt selbstredend auch für die Jungs der Technik AG, die wie immer zuverlässig für den guten Sound und die technische Organisation im Vorfeld und im Nachhinein gesorgt haben.

 

Schule, der Unterricht, die Fächer mit ihren Inhalten sind das eine und wichtige, aber Schule ist eben viel mehr als nur das Büffeln von Formeln und das Analysieren von Gedichten. Und dass dieser Grundsatz an St. Anna auch in Zukunft gepflegt wird, ist ein Fundament unserer Schulgemeinde. 

 

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