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Impressionen und Berichte von den Studienfahrten 2018

Europa (er)leben: Dublin in Irland, die Toskana, Wien, Ungarns Metropole Budapest und Prag sind die spannenden Ziele

Das Schloss Schönbrunn in Wien ist nur eines der vielen Ziele von historischer wie kultureller Bedeutung, das die Schüler/innen der aktuellen Q2 auf ihren Studienfahrten 2018 besuchen und besichtigen. In Irland gehört das Dublin Castle dazu, in Budapest ist es das Parlament und in Prag und der Toskana sind es weitere Orte, die das Kennenlernen lohnen.

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Erste Impressionen aus Dublin! Die irische Harfe, das Nationalsymbol, Frau K. vor Dublin Castle und ganz viel Pink rahmt das irische Grün: Herr N. mit Gefolge!    
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Etwas nördlich von Dublin gelegen liegt Howth an der Irischen See. Da kommen die Dubliner von St. Anna mal raus aus der Stadt und an die frische Seeluft!  
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Schloss Schönbrunn, Sommersitz der Habsburger, mit ganz viel Grün drumherum, das zum Spazieren einlädt.   Wien Fotos: Hauke Abel
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Das Hundertwasserhaus - Wohnhaus, gestaltet von Friedensreich Hundertwasser. Nicht nur alle Wien-Fahrer/innen sind ganz Ohr bei der ebenso engagierten wie fachkundigen Präsentation von Informationen zum Haus und dessen Schöpfer.  
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In Ungarns Hauptstadt Budapest wollen die St.-Anna-Studienfahrer nicht nur die Schönheiten dieser Metropole an der Donau entdecken, sondern vielleicht auch heraus finden, warum sich die Menschen hier so schwer tun mit Europa.

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Budapester Heldenplatz und Riesenrad... Irgendwie wie in Wien!  
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St. Anna in der "Goldenen Stadt"

Unsere bunt gemischte Kursfahrt (Mathe-LK von Herrn Feistauer, Mathe-LK von Herrn Lukannek, der Bio-LK , der Informatik-LK und der Chemie-LK) traf sich mit unseren begleitenden Lehrern Frau Rogalli, Herrn Feistauer und Herrn Lukannek am Sonntagnachmittag am Flughafen in Köln. Nachdem wir alle pünktlich am Flughafen waren und auch den größten Koffer ohne das zulässige Gewicht zu überschreiten aufgegeben hatten, konnten wir uns auf den Weg nach Prag machen. Nachdem wir mit einem Reisebus zum Hotel gefahren waren, teilten wir nur noch die Zimmer auf und blieben im Hotel, da es am nächsten Morgen recht früh um 8 Uhr weiterging.
Am nächsten Morgen hatte es zum Glück aufgehört zu regnen. Nach dem Frühstück begann unsere Stadtführung, drei Stunden am Vormittag und drei Stunden am Nachmittag. Am Vormittag schauten wir uns die wichtigsten Punkte im Zentrum der Stadt an, anschließend hatten wir etwas Freizeit, um zu Mittag zu essen, bevor es am Nachmittag mit einer Führung durch die Prager Burg und und dem Sitz des Staatspräsidenten sowie dem Veitsdom weiterging. 
Nach diesen fast sechs Stunden hatten wir sehr viele neue Sachen gehört und waren sehr viele Kilometer kreuz und quer durch die Stadt gelaufen, sodass wir einen groben Überblick über die Stadt hatten. 
Der Abend stand uns frei zur Verfügung, sodass wir in kleineren Gruppen zu Abend aßen und uns die Stadt weiter anschauen konnten, die im Dunkeln noch einmal schöner war. 
Der Dienstag begann ähnlich wie der Montag, nur dass wir an diesem Tag keine Stadtführerin hatten, sondern Herr Feistauer uns zu verschiedenen Punkten in der Stadt führte, an denen immer zwei Personen ein kurzes Referat zu einer Sehenswürdigkeit hielten. Am Nachmittag fuhren wir mit einer Zahnradbahn in der Nähe unseres Hotels auf einen Berg; von hier aus hatte man einen tollen Blick über die ganze Stadt. Eigentlich stand noch die Besichtigung eines Klosters auf dem Programm, dieses Kloster hatte aber leider geschlossen; darüber waren wir natürlich alle sehr traurig, vor allem wo unser freier Abend dann noch etwas früher als geplant startete. 
Mittwoch stand das Wetter, strahlender Sonnenschein und 25 Grad, im Kontrast zu unserem Tagesprogramm, da wir circa zwei Stunden mit dem Reisebus nach Theresienstadt fuhren, wo wir eine Führung durch die kleine Festung hatten, die während der Zeit des NS-Regimes als Gestapo-Gefängnis und KZ verwendet wurde. Die Führung war bedrückend und es war schlimm zu sehen, unter welch' unvorstellbar schlimmen Bedingungen die Menschen leben mussten. Die Stimmung nach dieser Führung war bei allen gedrückt, allerdings ging es noch weiter, da unsere Stadtführerin uns nach der Führung noch das jüdische Getto und das Krematorium, in dem Leichen verbrannt wurden, zeigte. Von Theresienstadt fuhren wir mit dem Bus nach Lidice, einem kleinem Dorf, dass durch die Nationalsozialisten komplett zerstört wurde. Heute findet man an der Stelle des Dorfes ein Museum und einen Park als Gedenkstätte. Das Museum zeigte auf eine sehr beeindruckende, aber natürlich zugleich auch sehr traurige Weise, wie und warum dieses unschuldige Dorf zerstört und die Menschen umgebracht oder verschleppt wurden. Nach Lidice ging es wieder zurück nach Prag und wir hatten den Abend zur freien Verfügung. 

Donnerstag begann unser letzter kompletter Tag zwei Stunden später als am Tag zuvor, dadurch waren wir alle etwas ausgeschlafener und schliefen nicht schon beim Frühstück fast wieder ein. Donnerstagvormittag hörten wir uns die restlichen Referate an den verschiedenen Stationen in der Stadt an und gingen am Abend in ein Schwarzlicht-Theater. Beim Wort "Theater" dachten wahrscheinlich fast alle von uns, dass sie sich eine bessere Abendbeschäftigung vorstellen können, allerdings war es anders als erwartet sehr lustig und Marcel hatte sogar einen Bühnenauftritt, da während des Theaterstücks mit dem Publikum interagiert wurde. 
Insgesamt war es eine schöne Woche, in der wir viele neue Sachen gesehen haben, und wir werden sicherlich noch lange an die vielen beeindruckenden, traurigen, aber auch spaßigen Momente der Fahrt zurückdenken!

Annika Groß-Selbeck

 

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Das sind die Prag-Reisenden von St.-Anna, die die vielen geschichtsträchtigen und kulturellen Facetten der Stadt und ihrer Umgebung erkunden.

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Wenn man nach Prag reist, muss man auch Theresienstadt einen Besuch abstatten, denn hier hat sich deutsche Geschichte auf höchst grausame Weise gezeigt, nämlich in dem Konzentrationslager, das auch den Namen der Stadt, benannt nach der österreichischen Kaiserin Maria Theresie, trägt. Von hier aus schickten die Nationalsozialisten viele Tausende Menschen in die Vernichtungslager. Kein leichter Gang also, den die Schülerinnen der Studienfahrt nach Prag da unternehmen mussten.  
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Auch der schiefe Turm von Pisa gehört zu den Zielen, den die Studienfahrer in der Toskana ansteuern, genauso wie sie auch das Meer genießen.    
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