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Vom Matterhorn zum Monte Thysso

Die Alpen AG auf Weltreise

Eine Reise zum Matterhorn während der Schulzeit an einem Tag mit anschließendem Begehen eines Klettersteigs? Im Ruhrgebiet ist das selbstverständlich kein Problem.

 

So machte sich die Alpen AG auf den Weg zum mittlerweile europaweit bekannten Gasometer in Oberhausen. In der wohl schönsten und aufregensten Ausstellungshalle der Nation hängt zur Zeit das Matterhorn kopfüber. Man kann liegend, sitzend, stehend dem Wandel der Tageszeiten und dem Wechsel der Jahreszeiten zusehen.   Im Spiegel unterhalb der Skulptur schaut man dann "von oben" auf den weltweit bekannten Berg. Unterhalb der Plattform waren jede Menge sinnliche Bilder aus den Bergen der Welt zu sehen. Von der Arktis zur Antarktis, vom Watzmann in den Alpen, zum Mount Everest im Himalaya, über den Mount Denali in Alaska zum Aconcagua in Südamerika: wollte man alle Berge der Welt besuchen, reicht ein Leben leider nicht aus. Die Teilnehmer der diesjährigen AG bekamen anhand der wunderschönen Bilder eine erste Idee, warum es die Menschen immer wieder ins Gebirge zieht und auch, was sie im Spätsommer dann erwartet. 

 

Das ist jedoch stets mit einigem Aufwand verbunden und vor allem mit mentaler und körperlicher Fitness. Und auch die gilt es im Vorfeld zu stärken, also ging es danach zur "Via Ferrata di Monte Thysso" - dem Klettersteig der Sektion Duisburg des DAV im Landschaftpark Nord. Und dieser Klettersteig ist doch etwas anderes, als die bekannten sterilen Hallen oder der Kletterwald neben dem Gasometer in OB. Hier geht man in der Tat auf "nacktem Fels". Man bewegt sich in fast authentischem Gelände, muss steile Wände und Leitern überwinden, sich in großer Höhe fortbewegen und sich ggf. doch mit seinen Ängsten auseinandersetzen. Letzteres war nun kein Problem. Einmal in der Wand, ging es in beiden Gruppen sehr motiviert zur Sache. Die beiden betreuenden Mitglieder der Sektion haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingewiesen, jeder bekam einen Klettergurt, ein Klettersteigset, einen Ruhegurt (falls einem dann doch einer mal entgegen kommt) und ganz wichtig: einen Kletterhelm. Auch wenn hier nicht unbedingt Steinschlag droht, ist er ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand, ohne den keiner in die Wand darf. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich zunächst an einem Probesteig ausprobieren. Der verlief in geringer Höhe, die Betreuer konnten sich zudem ein Bild machen. Danach ging es ans Eingemachte: rauf und runter, mal auf Eisenstangen, mal auf Tritten, mal mithilfe von in die alten Bunker gehauenen Nischen, wurde das alte Erzlager erobert. Die Kulisse  der alten Hochöfen und das Wetter spielten mit, sodass der eine oder die andere seine oder ihre Bedenken schnell über die Klippen geworfen hat. Und offensichtlich machte es auch noch großen Spaß. Am Ende waren alle heil, motiviert und stolz wieder unten, sodass Frau Meerpohl und Herr Thüner das Thema "Höhenangst" schon mal von der Agenda streichen konnten. 

 

Während eine Gruppe kletterte, machten die anderen acht eine kleine Exkursion in die Gewinnung von Roheisen aus Eisenerz. Herr Thüner war da ganz in seinem Element, kommt er nicht nur aus dem Ruhrgebiet, ist er nebenbei auch noch Chemielehrer und die Pause wurde somit didaktisch wertvoll genutzt. Vielleicht war die Pause mit kalten Getränken und Currywurst/Pommes aber auch ganz interessant. In jedem Fall: ein sehr gelungener Ausflug, der mit der Rückfahrt nach Wuppertal gegen 17:00 Uhr endete. 

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